Ankara als hohe Hürde

Im Hinspiel des Europapokal-Achtelfinales war der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren phasenweise nah dran, das starke türkische Team Ziraat Bankasi Ankara in Bedrängnis zu bringen. Trotzdem setzen sich die mit internationalen Stars gespickten Türken am Ende mit 3:0 durch. Am Mittwoch ab 19 Uhr steht jetzt das Rückspiel in der Arena Kreis Düren an. Um das Viertelfinale des CEV-Cups zu erreichen, muss Düren zunächst mit 3:0 oder 3:1 gewinnen, um einem Entscheidungssatz zu erzwingen.

Nichts zu verlieren

„Wir freuen uns sehr auf dieses Duell“, hatte Dürens Trainer Stefan Falter schon vor dem Hinspiel gesagt. Vor dem Wiedersehen erneuerte er diese Aussage. Mit dem Team aus Ankara kommen Stars der Volleyball-Szene wie der deutsche Nationalspieler Denis Kaliberda oder Dawid Konarski, Weltmeister aus Polen, nach Düren. „Zu verlieren haben wir nichts. Wir werden unser Bestes geben und es für Ankara so schwer wie möglich machen“, erklärte Falter.

Ohne Westphal und Sauss

Verzichten muss er dabei auf seine beiden routinierten Außenangreifer Dirk Westphal (Daumen-Operation) und Romans Sauss (Wadenprobleme). Auf Außen richten müssen es jetzt Karli Allik, der am Mittwoch nach einem Virusinfekt hoffentlich komplett genesene Julius Fikal und der kurzfristig umgeschulte Edvards Buivids, der beim 1:3 in Frankfurt auf der ungewohnten Position im Außenangriff ins kalte Wasser geworfen wurde und seine Sache gut machte. „Jeder unserer einsatzfähigen Spieler wird seine Zeit auf dem Feld erhalten. Wir haben uns diese Ehre gemeinsam verdient, zu Hause gegen einen solchen Gegner antreten zu können. Dann sollen auch alle was davon haben“, kündigte Falter an.

Tiefer Kader

Allerdings wies der Trainer darauf hin, dass diese Maßgabe keinesfalls bedeute, dass die SWD powervolleys den Europapokal schon abgehakt haben. Im Gegenteil: Dürens Kader ist tief, Falter hat von Anfang der Saison an angekündigt, dass jeder Spieler mit seinen Stärken zum Erfolg beitragen wird. Das war schon auswärts in der Türkei so, genau wie in den jüngsten Spielen in der Bundesliga. Und das soll auch in kommenden wichtigen Spielen so sein.

 

Das Spiel ist live im Internet zu sehen auf. www.laola1.tv.

Volle Konzentration fordert Stefan Falter von seinen Spielern. Foto: powervolleys