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Im Halbfinale auswärts gegen den VfB

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren steht im Halbfinale um den deutschen Pokal. Dort trifft er am 13. Dezember auswärts auf den VfB Friedrichshafen. Das hat die Auslosung am Sonntagabend ergeben.

Im Viertelfinale setzte sich Düren auswärts in Hildesheim gegen die Helios Grizzlys Giesen durch. 3:1 endete die Partie aus Dürener Sicht, 24:26, 25:20, 25:19, 25:19 lauteten die Satzergebnisse. Vor allem in der ersten Hälfte der Partie hatten die SWD powervolleys Probleme gegen einen mutig spielenden Aufsteiger. „Am Ende ist es uns gelungen, die beiden besten Angreifer des Gegners weich zu kochen“, sagte Trainer Stefan Falter, der seinem Team eine deutliche Leistungssteigerung im Verlauf des Spiels attestierte. „In der Pause nach dem zweiten Satz haben wir über die Körpersprache gesprochen. Die hat mir an Anfang nicht gefallen“, erklärte Falter. „Die Mannschaft hat das geändert und danach sehr fokussiert gespielt. Ich bin sehr zufrieden, dass das gelungen ist.“

Guter Start, aber dann….

Der Start in die Partie klappt perfekt. Tomáš Kocian schlägt stark auf, zwingt den Gegner so zu zwei Fehlern. Dann packen Sebastian Gevert und Florian Lacassie im Block zu, die SWD powervolleys führen 7:1. Es dauert ein bisschen, bis sich auch die Grizzlys im Spiel anmelden. Ein starker Aufschlag, ein Block gegen Gevert und es steht nur noch 9:5 aus Dürener Sicht. Nach zwei technischen Fehlern auf Dürener Seite heißt es 16:14, auch, weil die SWD powervolleys ihre Mühe mit den Aufschlägen von Michal Krisko haben. Den Ausgleich schaffen die Grizzlys zum 23:23, weil Dürens Annahme nicht sattelfest ist und der Spielaufbau deswegen lahmt. Danach packen die Gastgeber zwei Blocks aus und der Satz ist weg.

Gevert besorgt den Rest

In der Folge verläuft die Partie zunächst ausgeglichen, bis zum 6:6 punkten beide Teams sicher. Düren schafft es aber weiter nicht, den starken Franzosen Clère in den Griff zu kriegen und kassiert anschließend drei starke Krisko-Aufschläge: 11:7 für die Gastgeber. Den Anschluss schaffen die SWD powervolleys mit einem Gevert-Gegenangriff zum 16:17. Tim Broshog zwingt die Grizzlys mit seinem Aufschlag zum 18:18 zu einem Fehler, danach blockt Kapitän Michael Andrei. Den Rest besorgt Sebastian Gevert, der den Aufsteiger mit seinem Aufschlag vor zu große Probleme stellt: 25:20 für Düren.

Hoher Aufschlag-Druck

Beinahe wie ein Abziehbild von Satz zwei verläuft der Folge-Durchgang. Mit einem Unterschied: Düren gerät nie in Rückstand. Broshog blockt die erste Führung zum 7:6 herbei. Michael Andrei hält den Druck mit dem Aufschlag hoch, erzwingt einen Fehler und ermöglicht danach einen Block von Romans Sauss. Düren führt 10:6. Das 14:12 nach einem Clère-Ass ist das Knappste, was die SWD powervolleys zulassen. Am Ende sind es wieder Geverts Aufschläge, die das Spiel der Gastgeber stören und Düren das 25:19 bringen. Clère und Krisko können sich dagegen immer weniger durchsetzen.

Warten auf den Gegner im Halbfinale

In Satz vier dauert es ein wenig länger, bis das Pendel zur Dürener Seite ausschlägt. Die SWD powervolleys ziehen ihr zwar Spiel durch, die Helios Grizzlys bleiben aber lange auf Augenhöhe. Für Düren zahlt sich aus, dass die Mannschaft jetzt kaum Fehler macht und es mit langem Atem schafft, den Gegner mit druckvollem Aufschlag zu Fehlern zu zwingen. Clère leistet sich beim Hinterfeldangriff einen Übertritt (13:11), zum 16:13 schlägt Mayaula ins Netz. Für die Vorentscheidung sorgt der im zweiten Satz schon eingewechselte Irvan Brar, der einen schweren Gegenangriff zum 20:15 im Feld unterbringt. Die SWD powervolleys ziehen die Partie jetzt durch, verbuchen Satz 4 mit 25:19 und warten jetzt auf den Halbfinalgegner. Die Auslosung erfolgt am Sonntag.

 

Grund zur Freude: Die SWD powervolleys und der Fanclub Moskitos nach dem Halbfinaleinzug in Hildesheim. Foto: powervolleys