Das Zuspiel ist komplett

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren stellt sich auf der Position des Spielmachers komplett neu auf. Daniel Ford vervollständigt neben Rückkehrer Tomas Kocian die Zuspiel-Position in Düren. Der US-Amerikaner ist 1,96 Meter groß, 23 Jahre alt und wechselt vom Zweiten der abgelaufenen finnischen Meisterschaft Hurrikaani Loimaa an die Rur. Das bedeutet, dass nach dem Belgier Stijn d‘Hulst auch der Luxemburger Gilles Braas in der kommenden Saison nicht mehr das Dürener Trikot trägt. Ford stammt aus Newtown, Pennsylvania und besuchte dort die Saint Francis Universität, für die er vier Jahre in der starken Hochschulliga EIVA spielte.

Foto: powervolleys

„Wir beobachten ihn schon länger. Daniel war vor der vergangenen Saison ein ganz heißer Kandidat für uns“, sagte der sportliche Leiter Goswin Caro. Damals klappte der Wechsel nicht, diesmal schon. „Er ist ein athletisch starker Zuspieler mit Mut zum Risiko, der uns auch mit seiner positiven Art weiterhelfen kann“, teilte Caro seine Ergebnisse der Spielerbeobachtung mit. „Wir hatten in der vergangenen Saison mit Stijn und Gilles ein Duo, dass sich sehr gut unterstützt und ergänzt hat. Ich bin überzeugt, dass das auch mit Tomas und Daniel der Fall sein wird.“

Aggressive Spielweise

Ford hat sich aus mehreren Gründen für einen Wechsel in die Bundesliga und nach Düren interessiert. „Die Bundesliga ist eine der stärksten Ligen der Welt, die SWD powervolleys sind ein etabliertes Team. So habe ich die Chance, auf hohem Niveau weiter an mir zu arbeiten.“ Außerdem habe er schon immer auf der Liste gehabt, einmal in Deutschland zu leben und zu arbeiten. „Ich habe von einigen anderen Amerikanern, die schon in Düren gespielt haben, gehört, wie positiv das Umfeld und die Fans sind und freue mich darauf, das alles bald kennenzulernen.“ Ford will seine aggressive Spielweise und viel Energie in sein neues Team einbringen. Und er will sich verbessern, beispielsweise, indem er die Bälle noch aggressiver auf seine Angreifer verteilt und die Gegner so vor mehr Probleme stellt.

Braas kehrt heim

Gilles Braas verlässt die SWD powervolleys aus beruflichen Gründen und schweren Herzens, wie er erklärte. Braas ist Lehrer in seinem Heimatland Luxemburg und war für die vergangene Saison freigestellt. Jetzt kehrt er zurück. „Ich hatte ein sehr lehrreiches und tolles Jahr in Düren und habe einige Freundschaften geknüpft. Ich werde mich sicher weiter in Düren blicken lassen und verfolgen, wie sich das Team entwickelt.“

 

Die SWD powervolleys Düren heißen Daniel Ford als zehnten Spieler für die neue Saison herzlich willkommen und bedanken sich bei Gilles Braas für den sportlich starken und menschlich unbezahlbaren Beitrag in der vergangenen Saison.