Dennis Barthel beendet Karriere

Schluss nach fünf Jahren 1. Bundesliga: Dennis Barthel hat sich entschieden, seine Karriere als Profi-Volleyballer zu beenden. In der kommenden Saison steht der 21-Jährige den SWD powervolleys Düren nicht mehr zur Verfügung. Der Lokalmatador aus Düren, der schon mit 16 Jahren in den Erstligakader aufgenommen wurde, will sich ab sofort ganz seinem dualen Studium widmen. „Das passt nicht mit Profi-Volleyball zusammen“, sagt Dennis Barthel.

Schwere Entscheidung

Die Perspektive, weiter in der Volleyball Bundesliga zu spielen, sei da gewesen, sagt Barthel. „Aber in mir ist seit Längerem die Entscheidung gereift, dass es Zeit ist für einen Wechsel im Lebenslauf.“ Barthel will sich früh auf die berufliche Laufbahn nach der Sportkarriere konzentrieren. Schwer gefallen sei ihm die Entscheidung trotzdem. „Jedes Heimspiel in der ARENA Kreis Düren war für mich ein Höhepunkt. Davon, in Düren vor so vielen Zuschauern spielen zu können, habe ich von Klein an geträumt“, sagt Barthel. Eine weitere Sternstunde, die er nicht vergessen wird: Dennis Barthel stand im Herbst 2014 auf dem Spielfeld, als es erstmals einem Dürener Team gelang, auswärts gegen den VfB Friedrichshafen zu gewinnen.

Schluss nach fünf Jahren: Dennis Barthel beendet seine Karriere. Foto: powervolleys

Als Zuschauer

„Ich will mich bei den Verantwortlichen und den Fans für die tolle Zeit bedanken. Ich verbinde mit den fünf Jahren viele positive Erinnerungen, die ich so schnell nicht vergessen werde.“ Jetzt wechselt Barthel wieder die Seite. In Zukunft sitzt er wieder häufig auf der Tribüne, um die Spiele zu verfolgen. „Das fühlt sich dann vermutlich komisch an. Und es wird mir auch nicht leicht fallen, weil ich weiß, wie großartig es ist, unten auf dem Feld zu stehen. Aber ich mich habe mich entschieden und bin damit im Reinen.“

Weiter beim DTV

Ganz mit Volleyball aufhören will Barthel nicht. Künftig läuft er für den Dürener TV auf, den Heimatverein der SWD powervolleys. „Es ist schade, dass Dennis uns mit seinem Talent nicht länger zur Verfügung steht. Er hat sich toll entwickelt, wir hätten gerne mit ihm weiter gemacht“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. „Aber wir verstehen seine Entscheidung und wünschen ihm nur das Beste.“

Bis bald, Dennis!