Der Abwehrchef bleibt

Einer der Eckpfeiler der vergangenen Jahre bleibt dem Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren treu: Abwehrchef Blair Bann hat seinen Vertrag verlängert und geht damit in seine fünfte Saison in Düren. „Ich habe mir ein wenig Zeit genommen, um zu schauen, was für mich das Beste ist. Und dann habe ich mich wieder für Düren entschieden“, sagt Blair Bann, der gerade wieder als Libero mit der kanadischen Nationalmannschaft in der Weltliga unterwegs ist.

Kanadische Tradition

Aus Dürener Sicht muss nicht viel über Blair Bann gesagt werden. Mit einem Jahr Unterbrechung ist der 1,84 Meter große Spieler seit 2012 der Chef und Organisator der Annahme und Abwehr in Düren. In jedem Jahr gehörte er zu den besten Liberos in der Volleyball Bundesliga. Für die Macher der SWD powervolleys stand es außer Frage, dass sie mit dem 29-Jährigen verlängern wollen. „Ich freue mich sehr, dass das wieder geklappt hat. Düren wird für mich immer etwas Besonderes sein“, sagt der Mann, der die lange kanadische Tradition an der Rur fortsetzt.

Stark als Mannschaft

„Ich will dabei helfen, dass das neue Team mit der gleichen Mentalität zur Sache geht wie das aus der vergangenen Saison. Das bedeutet, dass wir uns jeden Tag darauf vorbereiten, das Finale spielen zu können“, schildert Bann. Dass das eine Herausforderung wird – erst recht, wo die Liga vermutlich noch einmal stärker wird – ist dem Dürener Libero klar. „Es wird neue Gesichter geben. Und wir haben einen neuen Cheftrainer, den die Spieler, die in Düren bleiben, aber schon bestens kennen. Ich bin mir sicher, dass wir auch in der neuen Saison wieder so stark als Mannschaft auftreten wie in der vergangenen.“ Bekanntlich übernimmt der bisherige Co-Trainer Stefan Falter das Ruder nach dem Abgang von Tommi Tiilikainen in Richtung Japan. Laut Blair Bann ist die Entscheidung für Falter „genau richtig.“

Der Dürener Kader: Tim Broshog, Michael Andrei, Jaromir Zachrich (Mittelblock), Romans Sauss, Karli Allik (Außenangriff), Edvarts Buivids (Diagonal), Blair Bann (Libero)

 

Fotos: www.neublck.de, powervolleys