Nächstes Heimspiel

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Die Heimserie ist gerissen

Im letzten Spiel des Jahres hat es den Volleyball Bundesligisten SWD powervolleys erwischt. Düren hat in dieser Saison erstmals ein Heimspiel verloren. Die letzte Partie des Jahres ging mit 3:1 an den starken Tabellenführer Hypo Tirol Alpenvolleys Haching. 25:22, 23:25, 19:25, 20:25 lauteten die Satzergebnisse in der Arena Kreis Düren. Düren rutscht damit auf Platz sechs.

Ärgerliche Niederlage

„Das ist eine ärgerliche Niederlage“, haderte Dürens Angreifer Sebastian Gevert nach der Partie. „Im zweiten Satz lassen wir ein paar einfache Chancen liegen, den dritten Satz dürfen wir nach dem starken Start nicht so hergeben.“ Tatsächlich verpassten es die SWD powervolleys in der Mitte des zweiten Satzes, aus vermeintlich einfachen Situationen zu punkten. Statt selbst 17:14 zu führen lautete der Spielstand 14:17. „Wir haben da keine guten Lösungen gefunden“, merkte Trainer Stefan Falter an. Entweder endeten die Dürener Angriffe im starken Block der Gastgeber, oder im Aus.

Druckvolle Alpenvolleys

Spätestens ab der Mitte des dritten Satzes spielten die Alpenvolleys zudem ihre Klasse endgültig aus. Sie hatten es bis dato geschafft, das starke Dürener Aufschlagspiel zu entschärfen. „Ganz egal, welche Bomben wir da losgelassen haben – sie sind damit klargekommen“, erkannte Gevert an. Und dann schafften es die Gäste auch noch, den Druck im eigenen Aufschlag so zu erhöhen, dass sie die Gastgeber übertrafen. Die SWD powervolleys hatten damit ihre Probleme, der Spielaufbau stockte, der Angriff wurde ausrechenbar. Und die Alpenvolleys arbeiteten viele Punkte mit dem Block ab. So schafften sie die Wende, nachdem Düren mit 8:3 in den Satz gestartet war.

Nicht konstant genug

Ab hier übernahm der Tabellenführer die Partie. Neben starken Aufschlägen überzeugte er auch mit großer Durchschlagskraft im Angriff, während Düren die eigenen Stärken nicht immer abrufen konnte. „Das war heute unser Problem. Wir hatten Phasen, in denen wir gezeigt haben, dass wir ein solches Team schlagen können. Aber leider waren wir nicht konstant genug. Wir hatten zu oft Momente, in denen wir nicht vom Fleck gekommen sind“, erkannte Gevert an, dass die Qualität des Gegners dabei eine Rolle spielte.
Die Eigenkritik ändert aber nicht daran, dass Düren insgesamt eine starke Leistung zeigte und bis zum Schluss kämpfte, letztlich aber einem an diesem Abend stärken Gegner unterlegen war.

Zweites Spiel in der Startaufstellung, zum zweiten Mal überzeugt: Lukas Maase. Foto:powervolleys