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Ein Punkt in Innsbruck

Die SWD powervolleys Düren sind nicht mit leeren Händen aus Innsbruck abgereist. Am vierten Spieltag der Volleyball Bundesliga haben sie einen Punkt mitgenommen auswärts gegen die Hypo Tirol Alpen Volleys, den Zusammenschluss aus Unterhaching und Innsbruck. Zwei Punkte bleiben in Innsbruck, weil die Gastgeber nach zweieinhalb Stunden 3:2 gewinnen konnten. 25:19, 23:25, 25:22, 19:25, 12:15 lauteten die Sätze aus Dürener Sicht.

Intensive Partie

„Wir hatten zwei Phasen, in denen unser Spiel nicht gut funktioniert hat“, analysierte Trainer Stefan Falter. Die lagen im vierten Satz und im Tiebreak. Da klappte der Spielaufbau nicht gut genug, um die Abwehr der Alpen Volleys auf Dauer zu knacken. „Wir hatten in diesen schwierigen Situationen nicht immer die beste Lösung parat, dem Gegner ist das besser gelungen. Und deswegen haben sie auch verdient gewonnen“, sagte Falter nach einer intensiven Partie, in denen die Alpen Volleys im Block und in der Abwehr am Ende den entscheidenden Tick besser waren.

Gut, aber am Ende nicht gut genug: Düren hat in Innsbruck 2:3 verloren. Foto: powervolleys

Zwei starke Sätze

Von einem schlechten Spiel seiner Mannschaft wollte und konnte Falter allerdings nicht reden. Zwei Sätze lang war sein Team richtig stark, in den letzten zwei Durchgängen war es gegen einen starken Gegner lediglich nicht gut genug. Und dann kam auch noch Pech dazu, dass von vielen strittigen Entscheidungen der Schiedsrichter gegen beide Teams die folgenreichste wohl gegen Düren fiel. Die SWD powervolleys protestierten energisch, als die Alpen Volleys den Gewinn des zweiten Satzes mit 25:23 feierten. Der vom Block der Gastgeber abgeprallte Ball fiel knapp hinter dem Netz ins Feld. Die Dürener reklamierten, dass es die Feldhälfte der Alpen Volleys gewesen sei, die Unparteiischen hatten anders entschieden.

Sieben Punkte

Düren nimmt damit insgesamt aus dem ersten vielen Spielen, in denen die Gegner allesamt vermeintliche Spitzenteams waren, sieben Punkte mit. Zweimal zu Hause gewonnen, zweimal auswärts verloren – so lautet die Bilanz. „Wir haben jetzt bestimmt keine Depression, weil wir auswärts noch nicht gewonnen haben. Man muss schauen, wo wir gespielt haben“, sagte Falter. In Lüneburg und in Innsbruck nämlich. „Da müssen die Anderen erst mal gewinnen.“