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Ein Sieg bis zum Halbfinale

Der erste Schritt in Richtung Halbfinale ist getan: Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren schlägt die Hypo Tirol Alpen Volleys Unterhaching im ersten Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft mit 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:17). Jetzt gilt die volle Konzentration dem Rückspiel am Ostersonntag um 18 Uhr in Innsbruck. Gewinnt Düren auch dann, ist das Ticket für das Halbfinale gebucht. Im Fall einer Niederlage sehen sich beide Mannschaften am 8. April in Düren zu einem Entscheidungsspiel wieder.

Einfache Rechnung

Dürens Mittelblocker Tim Broshog macht eine einfache Rechnung auf für das Rückspiel. „Wir haben das Heimspiel in der Liga gegen die Alpen Volleys verloren. Das haben wir jetzt ausgeglichen. In Innsbruck haben wir in der Liga auch verloren. Das müssen wir jetzt auch noch ausgleichen.“ Beide Begegnungen endeten aus Dürener Sicht unglücklich 2:3. „Aber das zählt jetzt überhaupt nicht mehr“, hatte Dürens Trainer Stefan Falter schon vor dem ersten Viertelfinale gesagt. Nach dem 3:1 vom Mittwochabend gelte das erst recht. „Wir nehmen die Eindrücke aus dieser überzeugenden Vorstellung mit nach Innsbruck“, sagte Falter vor dem Rückspiel.

Augenhöhe

Am grundsätzlichen Kräfteverhältnis zwischen beiden Teams habe sich auch nach der starken Leistung der SWD powervolleys im ersten Viertelfinale laut Falter nichts geändert. Düren und die Alpen Volleys begegneten sich auf Augenhöhe. Zu stark sei der Gegner, um davon ausgehen zu können, dass es ein zweites Mal gelingt, so dominant aufzutreten wie in den Sätzen zwei und vier. Dagegen einzuwenden hätte im Dürener Lager selbstredend keiner was.

Starke Aufschläge

Einer der Gründe für den Sieg in Spiel eins findet sich in der Spielstatistik nicht wieder. 16 Aufschlagfehler sind da vermerkt und nur ein direkter Punkt mit dem Aufschlag – eigentlich sehr ungünstige Zahlen. Trotzdem wird Falters Team versuchen, eine ähnliche Leistung im Aufschlag zu bringen. „Wir haben sehr stark und diszipliniert aufgeschlagen“, sagte Mittelblocker Michael Andrei. „Es ist uns immer wieder gelungen, den Spielaufbau des Gegners zu stören.“ Der Spielaufbau der Alpen Volleys funktionierte nicht immer optimal, als Folge fehlte häufiger die Wucht im Angriff. Das konnten die SWD powervolleys für sich nutzen. Für die Qualität des Gegners spricht, dass es den Alpen Volleys gelungen ist, Düren nur einen direkten Punkt mit dem Aufschlag zu gestatten.

Wenig Fehler

Der zweite Unterschied im ersten Viertelfinale ist in der Statistik einfacher zu erkennen. Er lag im Angriff. Nicht in der Quote der verwandelten Angriffe. Da sind für beide Teams gute Zahlen notiert (51 Prozent für Düren, 47 für die Alpen Volleys). Beeindruckend ist die geringe Fehlerzahl auf Dürener Seite. 129 Mal haben die SWD powervolleys angegriffen und dabei nur drei Fehler produziert. 109:12 lauten die Zahlen des Gegners.

Unbekanntes Gefühl

Für das Rückspiel am Sonntag ist das Mitwirken von Mittelblocker Jaromir Zachrich fraglich. Im Hinspiel musste der Kapitän krankheitsbedingt aussetzen. Die erneut aufgetretenen Waden-Probleme von Romans Sauss haben zumindest am Mittwochabend keine Rolle gespielt. Beim wichtigen letzten Ligaspiel in Herrsching vier Tage zuvor musste der Lette noch passen. „Wir haben offenbar rechtzeitig reagiert und Romans geschont“, sagte Falter. „Jetzt können wir mit dem guten Gefühl nach Innsbruck fahren, alle vier Außenangreifer spielfähig mit an Bord zu haben.“ Das ist ein Gefühl, dass die SWD powervolleys in der gesamten, vom Verletzungspech geprägten Rückrunde nicht haben konnten.

Stijn D’Hulst hat mit seinen Aufschlägen viel Wirkung beim Gegner erzielt. Foto: powervolleys

www.sportdeutschland.tv überträgt die Partie am Ostersonntag live.