Härtetest gegen den VfB

Der nächste Härtetest: In der Volleyball Bundesliga empfangen die SWD powervolleys Düren am Sonntag um 18 Uhr den VfB Friedrichshafen. Der Gast ist aktuell Tabellenführer, Düren durchlebt eine schwere Phase, einige Spieler laborieren an Krankheiten und Verletzungen. In den vergangenen fünf Partien musste das Team vier Niederlagen einstecken. „Wir hatten jetzt sechs Spiele in zweieinhalb Wochen mit einem reduzierten Kader. Das ist klar, dass das an den Kräften zehrt“, sagt Co-Trainer Justin Wolff.

VfB und Düren wehren stark ab

An der Angriffslust gegen den VfB Friedrichshafen ändert das nichts. Wie schon in den Partien zuvor spielen die SWD powervolleys auf Sieg. „Wir versuchen aktuell, bestmöglich zu regenerieren, um möglichst viel Kraft für die schwere Aufgabe gegen den VfB zu haben“, schildert Wolff. Das ist notwendig, um eine Chance gegen Friedrichshafen zu haben. Denn der Gast vom Bodensee hat laut Wolff eine ähnliche Spielanlage wie Düren. „Beide Teams setzen auf eine gute Abwehr. Das bedeutet automatisch oft lange, hart umkämpfte Ballwechsel“, erklärt Wolff. Und für die brauche man Kraft.

Starke Annahme der Friedrichshafener

Mit Spannung darf auch erwartet werden, wie sich die Unterschiede in der Spielweise zwischen Düren und Friedrichshafen auf die Partie auswirken. Die SWD powervolleys legen ihren Schwerpunkt ein wenig mehr auf ein möglichst starkes Aufschlagspiel, der VfB ist dagegen besonders sicher in der Annahme der gegnerischen Aufschläge. Die Frage, welche Stärke sich durchsetzt, wird am Sonntag ab 18 Uhr in der Arena Kreis Düren beantwortet.

Bereit für den nächsten Härtetest: Michael Andrei und Co. Foto: powervolleys