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Lucas Coleman an der Hüfte operiert

Der starke Auftritt beim 3:2 über die SVG Lüneburg am vergangenen Samstag war vorerst das letzte Spiel für Lucas Coleman. Der kanadische Angreifer des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren ist in Bonn an der Hüfte operiert worden. Das Team um Dr. Jochen Müller-Stromberg hat am Gemeinschaftskrankenhaus hat einen knöchernen Auswuchs in der Hüfte entfernt. Der Dürener Mannschaftsarzt Dr. Jörn Hillekamp (St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf) hatte zu dem Eingriff geraten. Aufgrund der Reibung, die der Auswuchs im Hüftgelenk verursacht hat, konnte Lucas Coleman zuletzt nur noch unter Schmerzen spielen und trainieren.

„Gut verlaufen“

„Der Eingriff ist gut verlaufen“, sagt Anja Zehbe, die Gesundheitsmanagerin der SWD powervolleys. Nach der Rehabilitation soll Coleman ohne Einschränkung einsatzfähig sein. „Allerdings kann es bis zu drei Monaten dauern, bis er wieder voll belastbar ist“, berichtet Zehbe von einem langen Weg zurück. „Das ändert nichts daran, das der Eingriff absolut sinnvoll war.“

Colemans Rückkehr

„Für uns und für Coleman ist das wirklich schade. Der Junge hat seit Anfang August eine tolle Entwicklung genommen“, sagt Trainer Stefan Falter. Ursprünglich als Ersatz verpflichtet war der Kanadier auf dem besten Weg, sich einen Stammplatz zu erspielen. Beim hart umkämpften Heimsieg gegen Lüneburg war es nicht zuletzt die Einwechslung des Kanadiers im zweiten Satz, die Düren auf die Siegesstraße brachte. Jetzt ist es das erklärte Ziel, Lukas Coleman so aufzubauen, dass er die Mannschaft in der heißen Phase der Saison wieder so verstärken kann wie zuletzt.

Alles Gute und gute Besserung, Lucas!

 

Fällt längerfristig aus: Dürens Lucas Coleman. Foto: powervolleys