Nächstes Heimspiel

  • 00 Tage
  • 00 Std
  • 00 Min
  • 00 Sek

Michael Andrei bleibt in Düren

Eine große Stütze bleibt: Michael Andrei hat seinen Vertrag beim Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren um zwei Jahre verlängert. Der 32-Jährige zählt seit Jahren zu den besten deutschen Mittelblockern, holte im vergangenen Jahr mit der Nationalmannschaft Silber bei der Europameisterschaft und ist einer der wichtigen Stützen im Dürener Team. 2,10 Meter groß, beispielsweise. Und noch mehr. „Über das, was Michael sportlich in eine Mannschaft einbringt, müssen wir nicht mehr groß reden. Das weiß in der Bundesliga jeder“, sagt Trainer Stefan Falter. Eine Stütze ist Andrei aus seiner Sicht auch aufgrund seiner Art. „Für ihn ist es wichtig, dass alle immer daran arbeiten, besser zu werden. Dafür treibt er seine Mitspieler mit seiner positiven Art an“, erklärt der Trainer Andreis Rolle.

Andrei ist eine Gallionsfigur

Die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung haben nicht lange gedauert. Schnell waren sich die Verantwortlichen und der Spieler einig, weiter zusammenzuarbeiten. Denn neben der sportlichen und menschlichen Komponente bringt Michael Andrei noch etwas mit, was ihn zu einer der Gallionsfiguren bei den SWD powervolleys macht: Dürener Wurzeln. Der 32-Jährige hat seine Bundesliga-Karriere vor elf Jahren in Düren begonnen, hat vorher hier das Volleyballspielen gelernt und kehrte 2016 zu seinen Wurzeln zurück. „Ich bin hier wieder sesshaft geworden und fühle mich sehr wohl.“ Aber das ist nicht der einzige Grund für die Verlängerung. Andrei freut sich auf die Herausforderung, Düren in einer immer stärker werdenden Bundesliga weiter in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren.

Foto: Bleibt eine wichtige Stütze im Dürener Team: Michael Andrei

Identifikation

Um das zu schaffen ist harte Arbeit notwendig. Und Identifikation. „Ich will dabei mithelfen, dass auch in der kommenden Saison jeder Spieler versteht, dass es eine Ehre ist, das Dürener Trikot zu tragen“, betont Andrei, dass Volleyball in Düren für ihn eine persönliche Angelegenheit ist. Was die harte Arbeit angeht, plant Andrei den kommenden Sommer anders als den vergangenen. „Das war ein langes Jahr mit der Europameisterschaft und bald danach der Saison. In diesem Sommer gehe ich nicht zur Nationalmannschaft.“

Ein paar Zentimeter höher

Stattdessen beabsichtigt der 32-Jährige, gezielt an den Punkten zu arbeiten, die bei einer Dauerbelastung über lange Zeit zu kurz kommen. „Ich will topfit in die nächste Saison gehen und mich körperlich und spielerisch verbessern“, sagt Andrei. Ein paar Zentimeter höher springen, ein paar Hundertstelsekunden schneller reagieren – das sind die Ziele, die sich der 2,10-Meter-Mann für den Sommer gesetzt hat. Der Mittelblocker der SWD powervolleys will an vielen kleinen Dingen arbeiten, um Großes zu erreichen.
Mit Michael Andrei stehen bisher vier Spieler für die nächste Saison unter Vertrag. Mittelblocker Tim Broshog hat unlängst erst ebenfalls für zwei Jahre verlängert, die Verträge der Außenangreifer Romans Sauss und Julius Firkal gelten bis 2019.

Foto: powervolleys