Mit glattem Sieg in die Playoffs

Düren ist bereit für die Playoffs in der Volleyball Bundesliga: Die letzte Aufgabe in der Hauptrunde haben die SWD powervolleys mit einem 3:0-Heimsieg über die Helios Grizzlys Giesen erledigt. 25:13, 25:20, 27:25 lauteten die Satzergebnisse vor 1900 Zuschauern in der Arena Kreis Düren. Weiter geht es jetzt im Viertelfinale bereits am Freitag um 19 Uhr. Dann trägt der Meister Berlin Recycling Volleys sein erstes Heimspiel aus. Und die Berliner sind der Dürener Gegner im Viertelfinale.

Starker Aufschlag

Das Spiel gegen Giesen war geprägt vom Dürener Aufschlag. Funktionierte der druckvoll, dann stand Giesen auf verlorenem Posten. „Im ersten Satz haben wir sehr stark aufgeschlagen. Da war für Giesen nicht viel drin“, sagte Co-Trainer Justin Wolff. Die SWD powervolleys waren von Anfang dominant, setzten sich früh ab. Zum 15:11 waren die Grizzlys noch einigermaßen in Reichweite. Doch dann machte Düren kompromisslos kurzen Prozess.

Spielpraxis für die Reservisten

Anschließend wechselte Wolff, gab Spielern, die zuletzt weniger Praxis hatten, mehr Anteile. Und die Grizzlys hatten die Busfahrt offenbar ein Stück weit besser aus den Beinen geschüttelt. Sie führten 8:5, weil Dürens Annahme wackelte. Allerdings drehten die SWD powervolleys den Spieß in der Mitte schnell. Es war wieder der Dürener Aufschlag, der den Ausschlag gab. Düren glich aus und zog vorbei auf 16:11. Den Vorsprung spielte die Mannschaft ins Ziel.

Grizzlys spielen mit

Allerdings waren die Grizzlys jetzt in der Partie angekommen, spielten mit Spaß und ohne Druck, konnten mit dem Block Akzente setzen. Das resultierte in einem offenen Schlagabtausch in Satz drei. Die Führung wechselte häufig. Den Unterschied machte am Ende ein Block von Irvan Brar und Lukas Maase, der das 27:25 und damit das 3:0 bedeutete.

 

„Es war wichtig, dass heute noch mal andere Spieler Praxis gesammelt haben. Für die Playoffs brauchen wir jeden Spieler mit viel Selbstvertrauen. Giesen ist hinten raus immer besser geworden, wir haben gut dagegen gehalten. Vielleicht muss der letzte Satz nicht so spannend sein. Aber am Ende ist alles in Ordnung“, fasste Wolff die Partie zusammen.

Der letzte Punkt: Dürens Block steht. Foto: powervolleys