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Schmerzhaftes Aus im Halbfinale

Der Traum vom Pokalfinale ist geplatzt. Trotz starker Leistung und aufopferungsvollem Kampf haben die SWD powervolleys Düren das Halbfinale beim VfB Friedrichshafen mit 1:3 verloren. 20:25, 25:22, 19:25, 22:25 lauteten die Satzergebnisse. Jetzt richtet Düren wieder seinen Fokus auf die Volleyball-Bundesliga.

Viel investiert

„Im Moment tut das natürlich weh“, sagt Trainer Stefan Falter. „Wir haben so viel investiert und wirklich mutig und aufopferungsvoll gekämpft und haben das Finale trotzdem verpasst“, sagte er. „Wenn die Sonne morgen wieder aufgeht, werden die Spieler verstehen, was sie da geleistet haben.“

Schmerzhafte Niederlage und trotzdem Grund zum Stolz: Dürens Sebastian Gevert (v.l.), Tomas Kocian und Stefan Falter. Foto: powervolleys

Die Leistung besteht darin, dass die SWD powervolleys trotz deutlich spürbaren Kräfteverschleißes bis zum Schluss aggressiv um das Finale gekämpft haben. Gegen einen Gegner, der in Satz drei und vier in den entscheidenden Momenten mehr zulegen konnte. „Was beispielsweise ein Markus Steuerwald da in der Abwehr holt – allerhand schwere Achtung“, verteilte Falter ein Kompliment an den Gegner und schob noch eins hinterher, und zwar an Angreifer David Sossenheimer. An fast jedem wichtigen Punkt für sein Team sei der Friedrichshafener Angreifer beteiligt gewesen.

Bestnoten für das eigene Team

In der Analyse richtete Falter seinen Blick auf sein Team, dem er ebenfalls Bestnoten ausstellte. „Wir könnten jetzt darüber reden, dass der Spielplan ein eindeutiger Nachteil für uns war. Ich will aber darüber reden, wie wir damit umgegangen sind. Das hat gezeigt, wie viel in der Mannschaft steckt.“ Innerhalb von sieben Tagen musste Düren vier Spiele bestreiten, zweimal verbunden mit einer Reise gen Friedrichshafen. An Regeneration oder eine vernünftige Trainingsvorbereitung war da nicht zu denken.

Bis zum Schluss dagegengehalten

Und deswegen sei es nicht zu verdenken, dass einige Spieler für kurze Momente Probleme mit der Kraft oder Konzentration hatten. „Alles andere wäre nicht normal“, sagte Falter. Einer dieser Momente war der, in dem Düren im dritten Satz führte und dann fünf Punkte in Folge abgab. Die Annahme passte nicht, die Angreifer konnten das nicht kompensieren. Friedrichshafen zog vorbei und holte sich den Satz. Auch Satz vier war leider von ein, zwei schwächeren Minuten geprägt, in denen der VfB von 6:6 18:13 davon zog. „Wir haben trotzdem bis zum Schluss dagegen gehalten. Das ist ein sehr gutes Zeichen“, schilderte Falter seine Sichtweise.
Am Wochenende sind die SWD powervolleys glücklicherweise spielfrei, die völlig entladenen Akkus können geladen werden.