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Spielmacher aus Luxemburg

Die vorletzte noch freie Position im Kader des Volleyball-Bundesligisten SWD powervolleys Düren ist vergeben. Der Kapitän der luxemburgischen Nationalmannschaft Gilles Braas wechselt nach Düren. Braas ist Zuspieler, 25 Jahre alt, 1,91 Meter groß und spielte zuletzt in seiner Heimat beim RSR Walfer. Er hat einen Vertrag für eine Saison unterschrieben. Vor einigen Jahren gehörte er dem Dürener Bundesliga-Konkurrenten VSG Coburg/Grub an. Mittlerweile ist Braas Lehrer, lässt sich aber für sein Engagement in Düren beurlauben.

Gilles Braas im Trikot der luxemburgischen Nationalmannschaft. Fotos: Francis Manderscheid/ volleyball.lu

„Für mich war das schon lange ein großer Traum, noch einmal in der Bundesliga auf sehr hohem Niveau zu spielen“, sagt der Neuzugang, der auf 100 Länderspiele für Luxemburg kommt. „Ich freue mich sehr, dass das geklappt hat und dass das Training bald losgeht.“

Auffallend guter Block

Über seine Kontakte nach Düren – der luxemburgische Trainer und der Teammanager sowie die Verantwortlichen in Düren kennen sich gut – erfuhr Braas von zweieinhalb Tagen Probetraining in Düren. Und dabei wusste er zu überzeugen. „Gilles pflegt einen sehr ästhetischen Spielstil. Das wird den Fans gefallen. Außerdem hat er ein gutes Timing im Block. Ein auffallend gutes“, sagt der neue Trainer Stefan Falter.

Wichtig sei aber auch der persönliche Eindruck, den Gilles Braas hinterlassen habe. „Man merkt, dass da ein fertig ausgebildeter Pädagoge vor einem steht, der auch schon einiges an Volleyball-Erfahrung gesammelt hat“, schildert Falter. „Er zeigt viel Reife im Umgang mit seinen Mitspielern.“ Auch mit der Tatsache, dass der Belgier Stijn d’Hulst als Nummer eins im Zuspiel zunächst gesetzt ist, habe Braas kein Problem. „Mit seinem Können und seiner Art wird er uns dabei helfen, als Team besser zu werden“, sagt Falter.

Abschied von Jani Sippola

Das bedeutet gleichzeitig, dass Jani Sippola in der kommenden Saison nicht mehr das Dürener Trikot trägt. Der Finne konnte sich im Zuspiel einige Spielanteile gegen den starken Kanadier Jay Blankenau erkämpfen. Vor allem beim wichtigen Auswärtssieg in Lüneburg stellte Sippola nach seiner Einwechslung die Weichen in Richtung Erfolg. Als Zuspieler Nummer zwei wusste er zu überzeugen, sorgte einerseits für einen gesunden Konkurrenzkampf und half andererseits dabei, das gesamte Team besser zu machen. „Jani war für uns sportlich und menschlich eine Bereicherung. Wir bedanken und uns bei ihm und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, sagt der sportliche Leiter Goswin Caro. Wo Jani Sippola in der neuen Saison spielt, ist den Dürener Verantwortlichen nicht bekannt. Foto: www.neublck.de

Der Dürener Kader:

Tim Broshog, Michael Andrei, Jaromir Zachrich (Mittelblock), Romans Sauss, Karli Allik, Július Firkaľ (Außenangriff), Edvarts Buivids, Marvin Prolingheuer (Diagonal), Blair Bann (Libero), Stijn D’Hulst, Gilles Braas (Zuspiel)