Team Robin Baghdady bleibt
Außenangreifer Robin Baghdady verlängert seinen Vertrag bei den SWD powervolleys Düren um zwei Jahre.

Die SWD powervolleys Düren halten einen der Stars der Volleyball Bundesliga: Außenangreifer Robin Baghdady hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Der 26-Jährige spielt in der Saison 2025/26 seine dritte Saison in Düren und zählt auch in dieser Spielzeit zur Elite der Außenangreifer in der Bundesliga. Geschäftsführer Tomas Kocian-Falkenbach spricht von einem zentralen Baustein für das neue Team.
Mit der Verlängerung hätten sicher viele nicht gerechnet, sagt Kocian-Falkenbach, denn nach Baghdadys starken Leistungen sei absehbar gewesen, dass er viele gute Angebote bekommt. Dass er trotzdem bleibt, zeige, wie attraktiv der Standort Düren inzwischen sei – selbst für Spieler dieses Kalibers.
Baghdady ist einer der besten Angreifer der Liga und gehört im Block und im Aufschlag zu den gefährlichsten Spielern auf seiner Position. Auch in Annahme und Abwehr, traditionell nicht die Stärke großgewachsener Spieler, ist der 2,05 Meter große Außenangreifer ein stabilisierender Faktor im Dürener Spiel.
Kontinuierlich weiterentwickelt
Für Baghdady zählt der Prozess, den er in Düren erlebt. In jedem Jahr sehe er eine Weiterentwicklung, sportlich in der Mannschaft ebenso wie im Umfeld. Düren sei ein starker Standort, der sich kontinuierlich verbessere, und dazu will er weiter beitragen.
Spitzenteams wie Berlin hätten früher den Vorteil eines tiefer besetzten Kaders gehabt, sagt Baghdady. Dorthin komme Düren jetzt auch: Das Team könne im Spiel wechseln, werde dadurch stärker und sei nicht darauf angewiesen, dass bestimmte Spieler immer auf dem Feld stehen. Davon profitiere die Mannschaft auch in den bevorstehenden Playoffs.
Ein Spieler, der den Unterschied macht
Auch menschlich passt es für Baghdady. Er fühle sich in Düren wohl, der Verein habe die richtige Mischung aus sympathischem Umfeld und professioneller Struktur. Die Verlängerung sei für ihn eine logische Entscheidung gewesen – und eine, die sich gut anfühle.
Gut fühlt sich auch sein wichtigstes Kapital an: der Körper. Schon früh in seiner Karriere galt Baghdady als großes Talent, doch Verletzungen und körperliche Probleme bremsten ihn lange. In Düren läuft es anders: In der zweiten Saison in Folge spielt der Körper mit, und Baghdady ist zu dem geworden, was viele Experten vorhergesehen haben – einem der Spieler, die den Unterschied machen, nicht nur in Düren, sondern in der gesamten Bundesliga.
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