Spielbericht 3:0 gegen wehrhafte Warnemünder
3:0 (25:22, 25:18, 25:22) gegen den SV Warnemünde: Düren gewinnt auch das vierte Bundesliga-Spiel, Zuspieler Tobias Hosch überzeugt in der Startformation.

Die SWD powervolleys Düren gewinnen auch ihr viertes Spiel der Bundesliga-Saison mit 3:0. In der Arena Kreis Düren schlagen sie einen kämpferischen SV Warnemünde mit 25:22, 25:18 und 25:22. Trainer Christophe Achten hatte rotiert und Tobias Hosch von Beginn an im Zuspiel eingesetzt. Hosch zahlte das Vertrauen zurück: Seine Angreifer verwandelten 57 Prozent ihrer Chancen direkt. Bei einer solchen Quote habe ein Zuspieler viel richtig gemacht, lobte Achten.
Ruhig geblieben – mit Erfolg
Ein Kompliment galt auch dem ganzen Team. Warnemünde setzte Düren immer wieder mit unangenehmen Flatteraufschlägen unter Druck. Laut Achten blieb die Mannschaft ruhig, stellte um und hatte damit Erfolg.
Im ersten Satz hielten die Gäste mit guter Laune, Flatteraufschlägen und viel Mut dagegen und führten zur Satzmitte mit zwei Punkten. Dann erhöhte Jordan Canham den Aufschlagdruck und brachte den Spielaufbau der Gäste aus dem Takt. Düren ging 19:17 in Führung, ein Fehler der Gäste brachte das 21:18. Diesen Vorsprung hielten die SWD powervolleys bis zum Satzende.
Robin Baghdady mit Wirkungstreffern
Im zweiten Satz erspielte sich Warnemünde mit Flatteraufschlägen eine 8:6-Führung. Diesmal antwortete Marcin Ernastowicz mit einem Ass zum 9:8. Die nächsten Wirkungstreffer von der Aufschlaglinie setzte Robin Baghdady: Er bereitete drei Punkte vor und legte ein Ass zum 16:11 sowie einen Netzroller zum 17:11 nach. Warnemünde kämpfte weiter, kam aber nicht mehr zurück in den Satz.
Punkte aus schwerer Position
Im dritten Satz blieb Düren konsequent. Warnemünde wehrte sich mutig, ging aber nicht mehr in Führung. Zum 14:11 nutzte der eingewechselte Paul Nusterer seine 2,10 Meter und versenkte den Ball trotz schlechter Position. Baghdady punktete im Gegenangriff, dann traf Nusterer erneut mit einem schwierigen Angriff aus der Tiefe des Feldes.
Düren führte 16:12, doch Warnemünde gab nicht auf: Nach einem Block der Gäste und einem Dürener Fehler stand es nur noch 23:21. Baghdady verwandelte dann aus dem Hinterfeld den ersten Matchball.
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