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Spielbericht Sehr kompromisslos und fast fehlerfrei

3:0 (25:18, 25:23, 25:19) bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe: Düren gewinnt auch das dritte Bundesliga-Spiel, Libero Troy Gooch wird MVP.

· 1 Min. Lesezeit

Ein Dürener Angreifer schlägt über den Doppelblock des Gegners, vorn steht Mittelblocker Daniel Wetter mit der Nummer 10.

Die SWD powervolleys Düren bleiben auf Erfolgskurs und gewinnen auch ihr drittes Spiel der Bundesliga-Saison mit 3:0. Bei den Baden Volleys SSC Karlsruhe, dem Überraschungsteam des Saisonstarts, setzten sie sich mit 25:18, 25:23 und 25:19 durch.

Starker Libero, starker Zuspieler

Libero Troy Gooch und Zuspieler Robert Viiber prägten den Dürener Spielaufbau. Gooch war gefordert, weil Mischa Kosyak nicht zur Verfügung stand. Trainer Christophe Achten lobte, wie stark Gooch gespielt habe, obwohl er zuletzt verletzt war und wenig trainieren konnte. Der erfahrene Libero deckte viel Fläche ab, nahm sicher an und überzeugte in der Abwehr. Nach der Partie wurde er zum MVP gewählt. So konnte Viiber die Bälle auf alle Angreifer verteilen, und die verwandelten mit guten Quoten.

Karlsruhe hielt im ersten Satz nur bis zum ersten Drittel mit. Philipp Lauter blockte zum 10:8, Marcin Ernastowicz verwertete einen Gegenangriff zum 15:11. Mit einem Ass zum 21:16 sorgte Lauter für die Vorentscheidung.

Am Ende keine Kompromisse

Im zweiten Satz wurde es enger. Dürens Aufschläge verloren an Druck, während Karlsruhe sich in diesem Element steigerte. Die Gastgeber holten einen 13:16-Rückstand auf und führten 18:17. Dann spielte Düren wieder kompromisslos und fast fehlerfrei: Preslav Petkov blockte zum 19:18, Lauter verwertete einen Gegenangriff zum 21:19. Diesen knappen Vorsprung hielt das Team bis zum Satzende.

Der Kapitän macht den Deckel drauf

Nach der Pause brachte Kapitän Viiber Düren mit seinen Aufschlägen 8:3 in Führung – mal so platziert, dass Karlsruhe nicht mehr geordnet aufbauen konnte, mal mit direkten Punkten. Achten sagte, Viiber habe Schwachstellen bei Karlsruhe gefunden und konsequent genutzt, und sprach von einer reifen Leistung des Kapitäns und der ganzen Mannschaft. Das nächste Ass von Viiber zum 17:10 brachte die endgültige Entscheidung.

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