SWD powervolleys Düren – zur Startseite

Spielbericht Weiter mit blütenweißer Weste

3:0 (25:17, 25:16, 30:28) bei den Netzhoppers: Düren bleibt Tabellenführer und hat als einziges Team der Liga noch keinen Satz abgegeben.

· 2 Min. Lesezeit

Spieler der SWD powervolleys klatschen sich nach einem Punkt ab, in der Mitte Libero Troy Gooch im weißen Trikot mit der Nummer 6.

Die SWD powervolleys Düren bleiben Tabellenführer der Volleyball Bundesliga. Bei den Energiequelle Netzhoppers Königs Wusterhausen gewinnen sie mit 3:0 (25:17, 25:16, 30:28). Nach fünf Spielen stehen 15:0 Punkte und 15:0 Sätze zu Buche, kein anderes Team der Liga ist noch ohne Satzverlust. Trainer Christophe Achten lobte eine erwachsene Leistung: Zwei Sätze lang habe seine Mannschaft den Gegner beeindruckt, ein solches Niveau lasse sich aber nicht immer durchspielen.

Deutliche Dominanz

In den ersten beiden Sätzen setzte Düren die Netzhoppers mit starken Aufschlägen unter Druck. Im ersten Durchgang sorgten Kapitän Robert Viiber und Marcin Ernastowicz für Punktserien, im zweiten bereiteten vor allem Philipp Lauter und Jordan Canham den Gastgebern Probleme. Nach den druckvollen Aufschlägen punktete Düren immer wieder im Block oder im Gegenangriff. Der Vorsprung wuchs im ersten Satz auf elf Punkte, im zweiten auf zwölf.

Ruhe im dritten Satz

Im dritten Satz ließ Dürens Druck in Aufschlag und Block nach. Die Netzhoppers führten schnell mit 3:0, später lag Düren mit 12:9 vorn, die Führung wechselte mehrfach. Düren ließ zunächst drei Matchbälle liegen und wehrte zwei Satzbälle ab. Dann servierte Viiber, später zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt, ein Ass zum 29:28. Ein Angriffsfehler der Netzhoppers beendete das Spiel. Achten sagte, sein Team sei ruhig geblieben und habe auf seine Stärken vertraut, angeführt von einem im Angriff überragenden Canham.

Pokal-Achtelfinale gegen München am Donnerstag

Schon am Donnerstag geht es zu Hause weiter: Um 19 Uhr empfängt Düren die WWK Volleys München im Achtelfinale des ZOI DVV-Pokals. Vor elf Tagen gewann Düren das Bundesliga-Duell an gleicher Stelle mit 3:0. Nach einem insgesamt schwachen Saisonstart hat München den Trainer gewechselt, nun steht der Ungar David Zoltan an der Seitenlinie. Achten erinnerte daran, dass im Pokal nichts garantiert sei und Siege in der Bundesliga dort nicht zählten. München sei ein sehr talentierter Gegner, sein Team sei bereit.

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