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Spielbericht Hochmotiviert ins Halbfinale

Düren steht im Halbfinale und fordert Pokalsieger Lüneburg – mit großem Selbstvertrauen und vielen Fragezeichen.

· 1 Min. Lesezeit

Beim Einlauf springen Spieler der SWD powervolleys zum Abklatschen hoch, daneben das Maskottchen.

Ein wichtiges Ziel ist erreicht: Die SWD powervolleys Düren stehen im Halbfinale der Bundesliga. Jetzt setze das Team alles daran, dass es weitergeht, sagt Trainer Christophe Achten vor dem ersten Duell mit Pokalsieger und Spitzenteam SVG Lüneburg. Die Serie zwischen dem Vierten und dem Ersten der Hauptrunde beginnt am Sonntag um 17 Uhr in Lüneburg. Dyn überträgt live, in der Dürener Innenstadt lädt die Sportbar Posti zum Public Viewing.

Großes Selbstvertrauen

Achten beschreibt sein Team als hochmotiviert und selbstbewusst. Das Selbstvertrauen stammt aus dem Viertelfinale gegen die Helios Grizzlys Giesen, das Düren trotz widriger Umstände gewonnen hat. Ob sich die Lage bessert, ist offen: Die Außenangreifer Robin Baghdady (Rücken) und Zac Hutcheson (Fuß) fehlten schon im Rückspiel in Giesen, ihr Einsatz entscheidet sich wohl erst am Spieltag. Damit bleibt Ryan Poole der einzige gelernte Außenangreifer, die zweite Position muss erneut ein Spieler übernehmen, der eigentlich woanders zu Hause ist.

Enorm kompakte Lüneburger

Achten zollt dem Gegner Respekt: Lüneburg sei enorm kompakt, mache kaum Fehler und habe auf jeder Position Spitzenspieler. Sichere Annahme, starkes Zuspiel, effektive Angreifer und eine präzise Abwehr zeichnen das Team des früheren Düreners Stefan Hübner aus.

Lüneburg steht zudem im Europapokal-Finale gegen Piacenza (Italien). Weil die Finalspiele die Termine unter der Woche blockieren, wird das Halbfinale nicht im Modus Best-of-Five, sondern Best-of-Three gespielt: Zwei Siege reichen für das Finale.

Ein hochmotivierter Außenseiter

Düren sei gegen diese starke SVG sicher der Außenseiter, sagt Achten – eine Rolle, die dem Team zu liegen scheine, wie das Viertelfinale gezeigt habe. Dass Düren Lüneburg schlagen kann, hat die Mannschaft in der Hauptrunde bewiesen: mit einem 3:0 im Hinspiel und einer knappen 2:3-Niederlage in Lüneburg.

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