Spielbericht Im Viertelfinale gegen die Grizzlys
Düren trifft im Playoff-Viertelfinale auf die Helios Grizzlys Giesen – nach einem wackligen 3:2 zum Abschluss der Hauptrunde in Haching.

Der Gegner im Playoff-Viertelfinale der Volleyball Bundesliga steht fest: Die SWD powervolleys Düren treffen auf den Tabellenfünften Helios Grizzlys Giesen. Als Tabellenvierter hat Düren zuerst Heimrecht, das erste Viertelfinale steigt am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren.
3:2 in Haching: Auf der Suche nach Konstanz
Das letzte Spiel der Hauptrunde beim TSV Haching München hatte für die Tabelle keine Bedeutung mehr, denn der VfB Friedrichshafen verteidigte Platz drei zeitgleich mit einem deutlichen Auswärtssieg bei den Netzhoppers. Während der VfB dort konstant und konsequent spielte, erlebte Düren in Haching eine Berg- und Talfahrt und verpasste es, Selbstvertrauen für die Playoffs zu sammeln. Am Ende zitterte sich das Team zu einem 3:2: Den ersten Satz gewann Düren 25:13, den zweiten verlor es 22:25, den dritten gewann es deutlich, den vierten verlor es 23:25, den Tiebreak gewann es 15:13.
Trainer Christophe Achten bemängelte, sein Team habe den ersten Satz mit sehr gutem Aufschlag gewonnen und sei danach in den Schlafmodus gefallen – nach Satz drei genauso. Solche Tiefen könne man sich in den Playoffs nicht leisten, an der Konstanz müsse weiter gearbeitet werden.
Schwankender Aufschlag
Anders als die Netzhoppers spielten die Hachinger ambitioniert und motiviert. Für die Playoffs sind sie nicht qualifiziert, der Abstand zum Tabellenkeller ist groß – ohne Druck kamen sie zurück, nachdem stark aufschlagende Dürener sie im ersten Satz deutlich beherrscht hatten. Vor allem Ryan Poole bereitete den Gastgebern in jedem Element Probleme.
Die Dürener Dominanz hielt bis zum Beginn des zweiten Satzes und riss dann ab. Achten kritisierte, sein Team habe den Fuß vom Gas genommen: Aus einer 7:3-Führung wurde ein 12:12. Düren schlug nun schwach auf und fand kein Mittel mehr gegen die Hachinger Dynamik. Einige leichte Angriffsfehler im Satzfinale brachten Haching den 1:1-Satzausgleich.
Am Ende macht der Block den Unterschied
Satz drei prägte der eingewechselte Mittelblocker Philipp Lauter. Er blockte zum 8:5 und kam beim Stand von 13:9 an den Aufschlag. Sein taktisches Service überforderte die Gastgeber und bereitete Punkte vor, die vor allem Kyle Paulson mit Block und Angriff verwertete. Beim 19:9 war der Satz früh entschieden.
Im vierten Satz wiederholte sich das Muster: Nach einer 6:4-Führung wurde Düren nachlässig und lag 10:11 hinten, wieder funktionierte der Aufschlag nicht mehr. Ein Fehler in der Annahme und einer im Angriff spät im Satz erzwangen den Tiebreak. Den entschied Düren nach wechselnden Führungen spät mit zwei Blockpunkten für sich.
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