Spielbericht Saisonende nach großem Kampf
1:3 gegen Lüneburg im Halbfinal-Rückspiel: Düren beendet die Saison mit Bronze – und tosendem Applaus.

Die Bundesliga-Saison der SWD powervolleys Düren endet im Halbfinale. Pokalsieger und Favorit SVG Lüneburg gewinnt das Rückspiel in der Arena Kreis Düren gegen die weiter stark ersatzgeschwächten Dürener mit 3:1. Nach dem 0:3 im Hinspiel steht Lüneburg im Finale, Düren beendet die Saison mit der Bronzemedaille.
Ausgeschieden, aber mit tosendem Applaus: Das Publikum feierte eine angeschlagene Mannschaft, die mit großem Kämpferherz gespielt hat.
Maximal stolz
Trainer Christophe Achten war maximal stolz auf sein Team. Mehr als das, was die Mannschaft gezeigt habe, hätte er nicht verlangen können. Er fragte, wie Lüneburg dastünde, wenn bei ihnen drei von vier Außenangreifern verletzt wären.
Düren spielt mit viel Herz
Wieder stand mit Ryan Poole nur ein gelernter Außenangreifer auf dem Feld, alle anderen waren verletzt. Erneut half Mittelblocker Kyle Paulson aus – laut Achten überragend. So blieb Düren lange im Spiel. Nach zwei Sätzen, in denen Lüneburg die langen Ballwechsel gewann, drehte sich das Bild: Vor allem im vierten Satz begeisterte Düren mit spektakulären Rettungsaktionen und mutigen Angriffen. Auch SVG-Trainer Stefan Hübner zollte Düren Respekt für ein Spiel mit enorm viel Herz auf richtig gutem Niveau.
Lüneburg kontert eiskalt
Den zweiten Satz verlor Düren kurz vor Schluss durch ein Lüneburger Ass. Im dritten Satz erarbeitete sich das Team eine 23:18-Führung, Jordan Canham verwandelte zum 25:22. Im vierten Satz lag Düren schon mit 17:12 vorn, doch der eingewechselte Axel Larsen brachte Lüneburg mit einer starken Aufschlagserie mit 23:22 in Führung. Axel Enlund beendete Dürens Saison mit einem Ass zum 27:25.
Achten bedauerte zum Abschluss, dass die Saison so endet. Die Mannschaft sei etwas ganz Besonderes und hätte nicht nur den fünften Satz verdient gehabt, sondern vor allem weniger Verletzungspech. Mit kompletter Mannschaft hätte er gerne gesehen, wie diese Serie ausgegangen wäre.
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