Spielbericht Mit 3:0 ins Pokal-Viertelfinale
3:0 (25:16, 25:21, 25:15) gegen die WWK Volleys München: Düren steht im Viertelfinale des Zoi DVV-Pokals und gewinnt das sechste Pflichtspiel in Folge glatt.

Die SWD powervolleys Düren stehen im Viertelfinale des Zoi DVV-Pokals. Im Achtelfinale schlagen sie den Bundesliga-Konkurrenten WWK Volleys München mit 3:0 (25:16, 25:21, 25:15). Nach der Bundesliga-Partie ist es für München das zweite 0:3 in Düren, und Düren gewinnt auch das sechste Pflichtspiel in Folge ohne Satzverlust. Trainer Christophe Achten lobte eine sehr gute und konsequente Leistung: München sei noch auf der Suche nach seinem Spiel, seine Mannschaft habe ihre Art, Volleyball zu spielen, gefunden und den Gegner nie richtig ins Spiel kommen lassen.
Block-Party zum Auftakt
Düren startete mit einer Serie von Blockpunkten. Bis zum 4:1 punktete jeder Spieler, der in der ersten Rotation am Netz stand, einmal im Block: Daniel Wetter, dann Robert Viiber, dann Robin Baghdady. Philipp Lauter legte ein Ass zum 5:1 nach, und mit dem Block von Jordan Canham zum 9:3 war die Richtung klar. Münchens Angriff wurde besser, die Gäste machten aber mehr Fehler als die druckvollen Dürener. Der Satz ging mit 25:16 an Düren.
Wackler im zweiten Satz
Der zweite Satz begann wie der erste: Wieder stand es 5:1, wieder nach Blockpunkten und Assen, und auch das 9:3 gab es erneut, diesmal nach einem Ass von Wetter. Diesmal hielt der Vorsprung aber nicht. Mit taktischen Aufschlägen setzte München Düren unter Druck, der Angriffsdruck ließ nach, und die Gäste punkteten aus der Abwehr im Gegenangriff. Die Führung schmolz auf 13:11. Näher kam München nicht: Düren stellte die Wackler ab, die Gäste leisteten sich nun selbst Fehler und lagen am Ende wieder vier Punkte zurück. Der Satz endete 25:21. Achten führte die Schwankungen auf die hohe Belastung durch viele Spiele in kurzer Zeit zurück, sein Team habe auch das souverän gelöst.
Viibers Rettungsaktion entscheidet den dritten Satz
Im dritten Satz setzte sich Düren nicht von Beginn an ab, sondern erst später. Die entscheidende Szene: Zuspieler Viiber verteidigte einen Angriff mit einem Hechtbagger und brachte den Ball dabei so gut nach vorne, dass Marcin Ernastowicz direkt punkten konnte. Es stand 14:10, und davon erholte sich München nicht mehr. Die Gäste machten mehr Fehler, Düren blieb konsequent und druckvoll und gewann den Satz mit 25:15.
Spitzenspiel gegen Berlin am 15. November
Die Viertelfinal-Auslosung im Zoi DVV-Pokal der Männer findet am Sonntag direkt nach dem Spiel VfB Friedrichshafen gegen SVG Lüneburg statt. Für Düren gibt es jetzt zum ersten Mal in dieser Saison etwas Zeit zum Durchschnaufen. Am 15. November empfangen die SWD powervolleys als Tabellenführer der Volleyball Bundesliga den Zweiten und Rekordmeister BERLIN RECYCLING Volleys zum Spitzenspiel.
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