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Spielbericht Schnelldurchgang in Rottenburg

3:0 (25:9, 25:15, 25:21) beim Aufsteiger TV Rottenburg: Düren startet souverän in die Bundesliga, Libero Mischa Kosyak wird bei seinem Debüt MVP.

· 2 Min. Lesezeit

Spieler der SWD powervolleys feiern einen Punkt in einer Traube, Libero Mischa Kosyak im türkisen Trikot läuft jubelnd dazu.

Die SWD powervolleys Düren holen die ersten Punkte der Bundesliga-Saison: Beim Aufsteiger TV Rottenburg gewinnen sie glatt mit 3:0 (25:9, 25:15, 25:21). Trainer Christophe Achten lobte ein sehr erwachsenes Spiel mit nur wenigen Fehlern. Gegen einen Gegner, der mehr Fehler machte, führte das schnell zu deutlichen Vorsprüngen.

Mischa Kosyak jubelt doppelt

Achten nutzte die Überlegenheit, um vielen Spielern Einsatzzeit zu geben. Alle Neuzugänge feierten ihr Debüt im Dürener Trikot, für sieben von ihnen war es zugleich die Premiere in der Volleyball Bundesliga. Dazu gehörte auch der 17-jährige Libero Mischa Kosyak, der mit Doppelspielrecht für Düren und den VC Olympia Berlin spielt. Nach der Verletzung von Libero Troy Gooch am Sonntag beim Ligacup war er kurzfristig aus Berlin angereist.

Im ersten Satz wechselte sich Kosyak noch mit Gooch ab, danach bekam er das volle Vertrauen des Trainers – und zahlte es zurück. Die Zuschauer wählten ihn in seinem ersten Bundesliga-Spiel überhaupt zum wertvollsten Spieler. Achten sagte, Kosyak habe sein großes Potenzial direkt gezeigt. Wenig später hatte der Libero einen zweiten Grund zur Freude: Sein Berliner Nachwuchsteam gewann im zweiten Saisonspiel überraschend mit 3:0 gegen die FT Freiburg.

Viele gelungene Premieren

Auch die anderen Debüts gelangen: Zuspieler Robert Viiber und Mittelblocker Daniel Wetter blockten stark im ersten Satz, der nach wenigen Minuten entschieden war – Rottenburg blieb unter zehn Punkten. Im zweiten Satz sorgte der 18-jährige Andres Jefanov mit zwei Assen zum 11:5 für die frühe Entscheidung. Kurz eingesetzt wurden Zuspieler Tobias Hosch und Außenangreifer Paul Nusterer.

Omar Hoyos entscheidet mit zwei Assen

Länger auf dem Feld stand Omar Hoyos, und das zahlte sich im dritten Satz aus. Zunächst punktete mit Preslav Petkov auch der letzte Neuzugang: Kurz nach seiner Einwechslung blockte er zum 4:1. Dann wurde Rottenburg mutiger und glich zum 14:14 aus. In der Auszeit gab Achten die Devise aus, den Aufschlagdruck zu erhöhen. Hoyos setzte das sofort um und bereitete mit seinen ersten beiden Aufschlägen Punkte vor: Kosyak verteidigte, Jefanov verwandelte zum 16:14, Viiber blockte zum 17:14. Zwei Asse von Hoyos zum 19:14 brachten die Entscheidung.

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