Starkes erstes Heimspiel

Robert Viiber verteilt die Bälle auf seine Angreifer. Und gelegentlich langt der Zuspieler auch selbst im Angriff hin. Foto: www.jd-photoart.de
Die SWD powervolleys Düren haben auch ihr erstes Heimspiel in der Volleyball Bundesliga gewonnen. Gegen die ambitionierten WWK Volleys München setzte sich Düren in der Arena Kreis Düren mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:18) durch. Die Gäste blieben weitgehend chancenlos. Nach dem 3:0 zum Saisonstart in Rottenburg haben die SWD powervolleys damit noch keinen Satz verloren. „Das war eine starke Team-Leistung. Natürlich können wir uns hier und da noch steigern. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem, was wir heute gezeigt haben“, sagte Trainer Christophe Achten.
In allen Elementen überlegen
Düren war den Gästen in allen Elementen überlegen, besonders im Aufschlag und Block. Wie wirkungsvoll etwa Mittelblocker Philipp Lauter aufschlug, zeigte die Statistik allerdings nur bedingt: Direkt punktete er von der Aufschlaglinie nicht. Trotzdem brachte er den Münchner Spielaufbau regelmäßig ins Wanken. Im ersten Satz nutzten Robin Baghdady und Jordan Canham die Chancen, die Philipp Lauter mit seinem Service vorbereitet hatte. Düren zog auf 14:7 davon. Als der Mittelblocker dann das machte, was seine Stellenbeschreibung vorsieht – nämlich blocken –, war der Satz beim Stand von 19:12 so gut wie entschieden.
Lauters Aufschläge
Dasselbe Bild im zweiten Durchgang: Philipp Lauter am Aufschlag – Düren führt. 5:0 nach der ersten Serie, 13:7 nach der zweiten. „Du brauchst nicht direkt mit Assen zu punkten, wenn du taktisch stark aufschlagen kannst. Das hat Philipp heute gezeigt“, lobte Christophe Achten. Weil Düren auch in den anderen Elementen besser und fehlerärmer spielte, kamen die Münchner nie ins Spiel. Ein Ass des neuen Zuspielers Robert Viiber zum 15:9 sorgte erneut früh für die Vorentscheidung.
Am Ende entscheidet der Block
Nach der Satzpause wurde das Spiel enger. Die Gäste kamen zunächst besser mit Dürens Aufschlägen zurecht und bauten selbst Druck auf. Robert Viiber gelang zwar ein ungewöhnlicher Punkt zur 10:6-Führung: Der Zuspieler traf mit einem Angriff aus dem Hinterfeld. Doch München konterte mit zwei erfolgreichen Blockaktionen. Näher als auf 12:14 kamen die Gäste allerdings nicht heran. Blockpunkte von Robert Viiber und Robin Baghdady halfen Düren, den Vorsprung von 18:16 auf 22:17 auszubauen. Damit war die Entscheidung gefallen.
Neben Philipp Lauter lobte Christophe Achten seinen erfolgreichsten Angreifer Robin Baghdady, Zuspieler Robert Viiber und den erst 17-jährigen Libero Mischa Kosyak, der den verletzten Troy Gooch erneut stark vertrat.


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