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Böse Bruchlandung in Freiburg

14. Dezember 2024

Das war nichts: Matthew Neaves und die SWD powervolleys Düren erleiden eine böse Bruchlandung in Freiburg. Foto: Achim Keller

Zum Ende der Hinrunde in der Volleyball Bundesliga müssen die SWD powervolleys Düren einen herben Dämpfer hinnehmen. Statt auf Platz fünf zu klettern, rutscht das Team auf Rang sieben ab. Damit endet die Serie von acht Siegen in Folge jäh. Grund ist die schmerzhafte 0:3-Niederlage auswärts gegen die FT 1844 Freiburg. 27:29, 24:26, 15:25 lauten die Satzergebnisse.
Die ersten zwei Sätze gegen kämpferisch überzeugende Freiburger schenken die Gäste teilweise weg, danach reihen sich die Fehler aneinander und Düren ist gegen entfesselte Freiburger chancenlos.
„Wir führen im ersten Satz 21:17 und gehen dann vom Gas. Das kannst du gegen den Gegner und vor den Fans nicht machen. Freiburg hat uns dafür zahlen lassen“, fasste Robin Baghdady den Knackpunkt der Partie zusammen.

Düren nutzt seine Chancen nicht

Eigentlich sah alles gut aus im ersten Satz: Zu Beginn der Partie hatten die SWD powervolleys mächtige Probleme mit den starken Aufschlägen der Freiburger, die viel riskierten und viel gewannen. Die Gastgeber waren schnell 10:6 weg. Jetzt fanden die Dürener ihre Linie, stabilisierten ihren Spielaufbau und knabberten den Vorsprung weg. Großen Einfluss haben taktisch starke Aufschläge von Spielmacher Tomi Saarinen, die das Freiburger Angriffsspiel bremsten. Mit einem massiven Block von Siebe Korenblek zog Düren auf 20:16 davon. Es reichte trotzdem nicht: Freiburgs Star-Angreifer Kevin Kobrine traf mehrere Aufschläge stark. Gleichzeitig nutzten die SWD powervolleys reihenweise ihre Chancen nicht. So glich Freiburg beim 24:24 aus, hatte beim 28:27 mit einem Gegenangriff erstmals Satzball und verwertete den mit einem Block sofort.

Kobrine nicht in den Griff bekommen

Der Verlauf von Satz zwei war beinahe eine Kopie. Wieder schwammen die Dürener ob der starken Freiburger Aufschläge, wieder kämpften sie sich zurück und gingen mit 16:14 in Führung. Diesmal wurde es den SWD powervolleys zum Verhängnis, dass die Mannschaft reihenweise Chancen im Gegenangriff liegen ließ. Freiburg dagegen machte das besser. Zur Wahrheit gehörte auch, dass das Schiedsgericht erneut in einer kritischen Phase eine zweifelhafte Entscheidung nach nicht eindeutigen Videobildern für Freiburg wertete. Ein weiterer Teil der Wahrheit war auch, dass die SWD powervolleys Freiburgs Kevin Kobrine nie in den Griff kriegten. Düren geriet 21:23 ins Hintertreffen, glich mit Robin Bahgdady zum 23:23 aus und ließ direkt die nächste Chance liegen, was zum ersten Satzball für die Gastgeber führte. Kurz darauf war es wie in Satz eins: Ein Freiburger Block beendete den Satz.

Der Start in Satz drei missriet erneut: Kobrine prügelte mit Aufschlägen auf Düren ein, Freiburg führte 3:0. Düren war jetzt gebrochen, als die Freiburger zum 5:1 und kurz danach zum 9:3 blockten. Sag und klanglos ging das Team jetzt unter, schoss frustriert einen Fehler nach dem anderem. Beim 3:11 war die Messe gelesen. Kobrine und Co. schossen Düren jetzt ab.

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