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Verloren und trotzdem gepunktet

4. Februar 2026

In einem packenden Spitzenspiel in Lüneburg packt der Dürener Block zu. Foto: Anton Hoefel

In der Volleyball Bundesliga geht es für die SWD powervolleys Düren im Rest der Rückrunde ab sofort darum, Platz drei zu sichern. Nach der 2:3-Niederlage am Mittwochabend (24:26, 25:17, 20:25, 25:21, 9:15) beim Spitzenreiter SVG Lüneburg kann Düren aus eigener Kraft nicht mehr über Platz drei hinaus klettern, sondern muss auf Ausrutscher hoffen. Der Rückstand auf Tabellenführer Lüneburg und den Zweiten Berlin Recycling Volleys beträgt jetzt drei Punkte.

Freiburg am Freitag

Die Mission Platz drei sichern geht direkt am Freitag weiter, wenn Düren ab 19 Uhr zum Heimspiel die FT Freiburg empfängt. Für beide Mannschaften geht es um viel: Düren will dafür sorgen, dass der Vorsprung auf den Vierten VfB Friedrichshafen bei mindestens vier Punkten bleibt. Apropos VfB: Das Team hat am Mittwochabend einen beeindruckend deutlichen Auswärtssieg in Freiburg erzielt. Auch deswegen braucht Freiburg jeden Punkt, um sich in einem engen Rennen im Mittelfeld noch für die Playoffs zu qualifizieren.
Das Spiel ist zudem das offizielle Karnevalsheimspiel der Saison. Die SWD powervolleys werden deswegen auch wieder in einem Sonder-Trikot spielen. Tickets für das Spiel gibt es hier.

Trotz Niederlage erfolgreich

Für das Vorhaben, den dritten Platz zu sichern, war das 2:3 in Lüneburg trotzdem ein kleiner Erfolg. Bekanntlich erhält das im Tiebreak unterlegene Team einen Punkt. Die SWD powervolleys setzen damit die beeindruckende Serie fort, bisher als einziges Team der Liga in jeder Partie wenigstens einen Punkt gewonnen zu haben. Genau dieser eine Punkt ist im Vergleich mit dem VfB wichtig, denn Friedrichshafen konnte am Wochenende gegen Lüneburg nichts Zählbares verbuchen.

Starkes Comeback in Satz vier

Positiv war aus Dürener Sicht, dass das Team im vierten Satz nach einem 8:12-Rückstand zurückkommen und sich so den einen wichtigen Punkt erarbeiten konnte. „Das war ein Team-Erfolg“, lobte Trainer Christophe Achten, der schon vor der Partie in der Startaufstellung und auch während des Spiels viel gewechselt hatte. Mit positivem Effekt, denn sein Team schaffte das Comeback in Satz vier. Zudem betonte er die kämpferische Einstellung seiner Mannschaft. „Wir haben insgesamt nicht unser bestes Spiel gespielt, weil wir unsere Chancen vor allem im Gegenangriff nicht gut genutzt haben. Und trotzdem zwingen wir dieses starke Lüneburger Team in den Tiebreak.“
Im Entscheidungssatz lag Düren dann schnell zurück, weil es im Gegensatz zum Gegner weniger Druck mit dem Aufschlag aufbauen konnte. Immer dann, wenn Düren hier Druck aufbauen und die Fehler reduzieren konnte, gewann das Team am Ende den Satz.

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