Sehr kompromisslos und fast fehlerfrei

Freie Bahn für Robin Baghdady: Dürens Angreifer schlägt in Karlsruhe zu. Fotos: Jasmina Frauendorf
Weiter auf der Erfolgsspur: Die SWD powervolleys Düren gewinnen auch ihr drittes Spiel in der Volleyball Bundesliga mit 3:0. Das Überraschungsteam des Saisonstarts, die Baden Volleys SSC Karlsruhe, blieb chancenlos. Düren entschied die Sätze mit 25:18, 25:23 und 25:19 für sich.
Starker Libero, starker Zuspieler
Libero Troy Gooch und Zuspieler Robert Viiber prägten den Dürener Spielaufbau. Nach dem Verletzungspech zu Saisonbeginn war Troy Gooch gefordert, weil Youngster Mischa Kosyak nicht zur Verfügung stand. „Das war schon stark, wie er gespielt hat, obwohl er zuletzt verletzt war und wenig trainieren konnte“, lobte Trainer Christophe Achten. Der erfahrene Libero deckte viel Fläche ab, nahm sicher an und überzeugte auch in der Abwehr. So konnte Robert Viiber die Pässe oft auf alle seine Angreifer verteilen. Die dankten es ihm mit guten Quoten.
Karlsruhe hielt im ersten Satz nur im ersten Drittel mit. Philipp Lauter blockte zum 10:8, Marcin Ernastowicz verwertete einen Gegenangriff zum 15:11. Mit einem Ass zum vorentscheidenden 21:16 baute Philipp Lauter den Vorsprung weiter aus.

Libero Troy Gooch wurde nach der Partie zum MVP gewählt.
Am Ende keine Kompromisse
Im zweiten Satz wurde es enger. Dürens Aufschläge verloren an Druck und Wirkung, während Karlsruhe sich in diesem Element steigerte. Die Hausherren holten einen 13:16-Rückstand auf und führten mit 18:17. Düren spielte nun wieder kompromisslos und fast fehlerfrei. Preslav Petkov blockte zum 19:18, Philipp Lauter verwertete einen Gegenangriff zum 21:19. Diesen kleinen Vorsprung hielt das Team bis zum Satzende.
Der Kapitän macht den Deckel drauf
Nach der Pause brachte Kapitän Robert Viiber die Dürener mit seinen Aufschlägen 8:3 in Führung. Mal platzierte er die Bälle so, dass Karlsruhe nicht mehr geordnet aufbauen konnte und Düren zu Gegenangriffen kam. Mal punktete er direkt. „Robert hat Schwachstellen bei Karlsruhe gefunden und diese dann konsequent genutzt. Das war heute eine reife Leistung, von ihm, aber auch von der gesamten Mannschaft“, zog Christophe Achten sein Fazit. Düren spielte die Partie konsequent zu Ende. Das nächste Ass von Robert Viiber zum 17:10 brachte die endgültige Entscheidung.











