Auftritt auf der großen Bühne

Ende Oktober feierten Siebe Korenblek und die SWD powervolleys einen wichtigen Sieg über Berlin. Jetzt sehen sich die Teams zum Spitzenspiel in der Hauptstadt wieder. Foto: jd-photoart.de
Die SWD powervolleys Düren starten die Rückrunde der Volleyball Bundesliga. Das tun sie am Sonntagnachmittag mit einem Auftritt auf der größten Bühne der Bundesliga: Um 15 Uhr beginnt die Auswärtsaufgabe beim Meister Berlin Recycling Volleys. Berlin ist aktuell Zweiter. Es hat Düren überholt, weil die SWD powervolleys eine Partie weniger ausgetragen haben. „Wir wollen Punkte aus Berlin mitbringen“, sagt Trainer Christophe Achten.
Die Berliner Höhe
Dass das alles andere als leicht wird, ist klar. Berlin ist Titelverteidiger und verfügt über Spieler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Die Erinnerung an die brachialen Aufschläge, mit denen BR-Angreifer Jake Hanes den Dürenern den Pokalsieg im März noch aus den Händen gerissen hat, sind nicht verblasst. Der US-Amerikaner schlägt hart und hoch. Und er hat seit dieser Saison Gesellschaft von seinem Landsmann Nolan Flexen. Zwei Angreifer mit einer Handlungshöhe von mehr als 3,70 Metern stellen ein Problem für jeden Gegner dar. Erst recht, wenn die anderen Angreifer beispielsweise die deutschen Nationalspieler Ruben Schott und Moritz Reichert sind.
Alle Mann an Bord
Düren reist mit voller Besetzung in die Hauptstadt. Alle 13 Spieler sind fit. Das Training verlaufe sehr gut, wie der Trainer lobend feststellt. Aus seiner Sicht wird eine spannende Frage sein, welches Team die vergangenen zwei Wochen besser verbracht hat. Das Programm hätte nicht unterschiedlicher sein können. Düren hat seit dem 27. Dezember keine Partie mehr gespielt, Berlin derer drei. Ausgeruht oder im Rhythmus – das ist eine Frage. Die BR Volleys haben alle drei Spiele gewonnen. Dabei haben sie zuerst die WWK Volleys Herrsching in eigener Halle regelrecht zerstört, bevor sie zwei hart umkämpfte Auswärtsspiele in Friedrichshafen und am Donnerstag in der Champions League in Prag gewinnen konnten.
Rhythmus finden
Für die SWD powervolleys wird es darauf ankommen, den Rhythmus schnell wieder zu finden und sicher gegen das extrem gute Aufschlagspiel des Meisters zu stehen. So wie im Hinspiel, das Düren 3:2 gewinnen konnte. Die Partie wird live auf Dyn übertragen.




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