Gegen den VfB punkten

Tomas Kocian-Falkenbach und die SWD powervolleys Düren kämpfen in der Volleyball Bundesliga um die Top Vier. Ein Sieg im letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen den VfB Friedrichshafen ist deswegen das Ziel. Foto: powervolleys

In ihrem letzten Heimspiel der Hauptrunde in der Volleyball Bundesliga empfangen die SWD powervolleys Düren den VfB Friedrichshafen. Die Partie beginnt am Sonntag um 17.30 Uhr in der Arena Kreis Düren. Mit Blick auf die Tabelle ist das Spiel vor allem für Düren wichtig. Ein Sieg kann einen großen Schritt bedeuten in Richtung Platz vier für die Zwischenrunde. Der VfB ist Zweiter kann nicht mehr aus den Top Vier abrutschen. Düren (Vierter) und die Helios Grizzlys Giesen (Fünfter) kämpfen um Platz vier.

Kampf um die Top Vier

Die ersten vier Teams spielen in der Zwischenrunde ausschließlich mit Hin- und Rückspiel untereinander und haben anschließend im Viertelfinale in einem möglichen Entscheidungsspiel Heimrecht gegen die Teams auf den Rängen fünf bis acht. Das ist das Ziel für Düren. „Für uns ist dieses Spiel sehr wichtig. Wir zählen auf die Unterstützung unserer Fans“, sagt Trainer Rafał Murczkiewicz. Die Partie ist live im Bouncehouse zu sehen auf www.spontent.tv.

VfB „das komplette Paket“

Die Aufgabe für die SWD powervolleys ist schwer. „Friedrichshafen bringt als Team eigentlich das komplette Paket mit“, spricht Dürens Trainer von einem kompakt aufgestellten, starken Gegner. „Sie haben eine starke Annahme, die dafür sorgt, dass sie ihre athletischen Angreifer gut zur Geltung bringen können“, sagt Murczkiewicz. Und dann sei da noch die beeindruckende Blockreihe. Schon häufig ist Düren am Häfler Block gescheitert. Der sei physisch stark, geduldig und diszipliniert. „Da kommt eine große Aufgabe auf uns zu“, blickt Murczkiewicz voraus.

Den nächsten Schritt machen

Eine, die nicht unlösbar ist. Das weiß Düren aus eigener Erfahrung, weil die SWD powervolleys den VfB vor Weihnachten im Pokalhalbfinale mit 3:0 geschlagen hat. „Der VfB wird sicher auf Revanche sinnen. Ich erwarte ein sehr intensives Spiel“, sagt der Trainer. Seine Mannschaft sei gut vorbereitet. „Unsere Entwicklung geht in die richtige Richtung. Wenn wir sie fortsetzen, werden wir noch besser.“ Ein Fortschritt könnte das konsequentere Verwerten der eigenen, hart erarbeiteten Chancen sein. Das wurde Düren am Mittwoch bei Meister Berlin noch zum Verhängnis, als mehr drin war als eine 1:3-Niederlage. Zu Hause mit den Fans im Rücken hofft der Trainer auf den nächsten Schritt.
Ob alle Spieler zur Verfügung stehen, ist fraglich. Aktuell gibt es einige leichtere Blessuren. Ein Fragezeichen befindet sich hinter dem Einsatz von Nachwuchs-Libero Leo Bernsmann, der an der Schulter verletzt ist.