Robin Baghdady bleibt

Greift mindestens noch zwei weitere Jahre für Düren an: Robin Baghdady. Foto: Justus Stegemann
Den SWD powervolleys Düren ist es gelungen, einen der Stars der Volleyball Bundesliga zu halten: Außenangreifer Robin Baghdady hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. „Wir setzen damit einen zentralen Baustein für unser neues Team“, sagt Geschäftsführer Tomas Kocian-Falkenbach. Robin Baghdady zählt auch in dieser Saison zur absoluten Elite der Außenangreifer in der Bundesliga. „Mit seiner Verlängerung haben viele sicher nicht gerechnet, weil aufgrund seiner starken Leistung absehbar war, dass er viele gute Angebote erhält. Dass er dennoch bleibt, unterstreicht, wie attraktiv der Standort Düren inzwischen ist – selbst für Spieler dieses Kalibers“, bewertet Tomas Kocian-Falkenbach den Verbleib des Außenangreifers. Robin Baghdady ist einer der besten Angreifer der Liga, gehört im Block und im Aufschlag zu den gefährlichsten Spielern auf seiner Position. In Annahme und Abwehr, traditionell nicht die Domäne der großgewachsenen Spieler, ist der 2,05 Meter große Angreifer ein stabilisierender Faktor im Dürener Spiel.
Kontinuierlich weiterentwickelt
Für den 26-Jährigen zählt nach eigener Aussage der Prozess, den er in Düren sieht. Aktuell spielt er seine dritte Saison in Düren. „Und in jedem Jahr sehe ich eine Weiterentwicklung. Sowohl sportlich in der Mannschaft als auch im Umfeld. Düren ist ein starker Standort, der sich kontinuierlich verbessert.“ Der Außenangreifer will dazu beitragen, dass das weitergeht. „Spitzenteams wie Berlin hatten früher den Vorteil, dass deren Kader tiefer besetzt war. Da kommen wir jetzt auch hin. Wir können im Spiel wechseln und werden damit stärker und sind deswegen nicht zwangsweise darauf angewiesen, dass bestimmte Spieler immer auf dem Feld stehen müssen. Davon profitieren wir auch, wenn demnächst die Playoffs beginnen.“
Ein Spieler, der den Unterschied macht
Auch menschlich passt Düren, berichtet der Angreifer. „Ich fühle mich hier wohl. Düren hat aus meiner Sicht die richtige Mischung aus einem sympathischen Umfeld und einer professionellen Struktur. Für mich war das eine logische Entscheidung. Und eine, die sich gut anfühlt.“ Gut anfühlen tut sich auch sein wichtigstes Kapital, der Körper. In den frühen Jahren seiner Karriere galt Robin Baghdady schon als großes Talent. Allerdings bremsten einige Verletzungen und körperliche Probleme den Angreifer dabei, die Vorschusslorbeeren zu bestätigen. In Düren läuft es anders. In der zweiten Saison in Folge spielt der Körper mit und Robin Baghdady ist zu dem geworden, was viele Experten vorhergesehen haben: einer der Spieler, die den Unterschied machen. Nicht nur bei den SWD powervolleys, sondern in der Volleyball Bundesliga.





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Foto: powervolleys
