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Gewonnen, aber nicht geglänzt

13. März 2026

Einfach zu hoch: Jordan Canham feiert mit seinen Mitspilern einen Punkt im Angriff. Foto: jd-photoart.de

In der Volleyball Bundesliga fahren die SWD powervolleys Düren drei Punkte gegen die cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland ein. Mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:22) schlagen sie den Gast aus Sachsen-Anhalt vor 2000 Zuschauern in der Arena Kreis Düren. Düren erledigt seine Pflicht, um im Kampf um Platz drei den Druck auf den VfB Friedrichshafen aufrecht zu erhalten.
Den Vorsatz, die starken Trainingseindrücke im Spiel umzusetzen, konnte die Mannschaft nur zum Teil umsetzen. Den ersten Satz dominierte sie vom Start weg. Der Rest der Partie fiel dann in die Kategorie mühsamer Arbeitssieg. „Das Ergebnis stimmt. Aber das war nach dem 0:3 in Ludwigsburg leider nicht ganz die Reaktion, die wir uns erhofft hatten. Der erste Satz war gut. Aber danach haben wir nicht mit dem gleichen Selbstvertrauen weitergespielt“, fasste Trainer Christophe Achten das Spiel zusammen.

Düren gewinnt mit Einzelleistungen

Düren hatte ab Satz zwei seine Probleme mit einem Gegner, der in der Abwehr gut organisiert und unbeschwert spielte und so eine Reihe Dürener Angriffe verteidigen konnte. So drehten die Gäste in Satz zwei einen 7:11-Rückstand in eine 20:19-Führung. Hier konnte sich Düren mit starken Einzelleistungen trotzdem behaupten. Jordan Canham servierte ein Ass und holte so eine knappe Führung zurück. Im Einerblock entschied Robin Baghdady kurz darauf den Satz.

Führung fast verspielt

Das Selbstvertrauen und das Selbstverständnis, mit dem die Mannschaft vor allem in der Hinrunde gespielt hatte, müssen die SWD powervolleys sich weiter zurückerarbeiten. „Wir haben unsere Playoff-Geschwindigkeit noch nicht erreicht“, sagte Christophe Achten. Das wurde auch im dritten Satz sichtbar, als Düren nach dem nächsten satten Baghdady-Block 19:14 führte. „Wir vergessen dann oft, durchzuziehen. Daran müssen wir definitiv arbeiten“, kritisierte der Trainer. Denn wenig später hieß es nur 23:22, nachdem Mitteldeutschland zweimal direkt mit dem Aufschlag gepunktet hatte. Düren gewann trotzdem 25:22, weil die Gäste die Partie mit einem Angriffsfehler beende-ten.

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