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Der letzte Sieg in der Gellersen-Halle

3. November 2021

Ivan Batanov und Tobias Brand kehren mit einem 3:1 aus Lüneburg nach Düren zurück. Foto: powervolleys

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren kehrt mit einem wichtigen 3:1-Auswärtssieg gegen die SVG Lüneburg nach Hause zurück. 22:25, 25:23, 25:22, 25:21 lauteten die Satzergebnisse in der Gellersen-Halle aus Dürener Sicht. Damit ist die Mannschaft von Trainer Rafał Murczkiewicz das letzte Team, das einen Sieg in der langjährigen Lüneburger Heimspielhalle feiern konnte. Ab der kommenden Woche spielt die SVG in der neuen Arena Lüneburger Land. Düren rangiert damit nach sechs Siegen aus sieben Spielen auf Platz zwei.

Geschichte schreiben

„Ich habe den Jungs gesagt, dass sie Geschichte schreiben können mit dem letzten Sieg in dieser Halle“, sagte Murczkiewicz. Die Motivation hatte Erfolg, Düren spielte vier Sätze lang mit viel Leidenschaft. Im ersten Satz habe sein Team stark und konsequent aus der eigenen Annahme angegriffen. „Allerdings hatten wir im Aufschlag Eingewöhnungsprobleme. Und im Gegenangriff haben wir unsere Chancen am Ende des Satzes nicht genutzt.“ So erklärte der Trainer, dass die SVG den umkämpften Durchgang letztlich gewinnen konnte. Denn genau da, bei den Gegenangriffen, waren die Lünen-Hünen besser.
Je mehr Minuten in der Gellersen-Halle gespielt waren, desto mehr fanden die SWD powervolleys ihren Aufschlag. Allen voran Zuspieler Tomas Kocian-Falkenbach schraubte den Druck nach oben. Düren führte 14:10 im zweiten Satz. Die Moral der Lüneburger hat das nicht gebrochen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner knabberte den Vorsprung weg und glich sogar zum 21:21 aus. Danach leisteten sich die Gastgeber gegen den gut postierten Dürener Block einen Angriffsfehler. Daraus resultierten zwei Dürener Satzbälle, der zweite saß.

Düren schraubt den Druck hoch

Der Verlauf im dritten Satz war ähnlich. Düren war druckvoller und besser im Gegenangriff und zog auf 13:9 weg. Wieder kam Lüneburg zurück, weil die SVG genau so stark verteidigte und im Gegenangriff mutig spielte. Vor allem Topscorer Jordan Ewert war für die SWD powervollys kaum zu halten. Die Gastgeber führten sogar 18:17. „Obwohl das Spiel da auf der Kippe war, haben wir stark weiter gespielt“, lobte Murczkiewicz. Die Dürener Abwehr machte dann den Unterschied, Kocian-Falkenbach und Libero Ivan Batanov verteidigten stark, Lüneburg reagierte mit einem Fehler. Den Gastgebern unterlief ein zweiter, als der eingewechselte Erik Röhrs Druck mit dem Aufschlag machte. Der Satz war entschieden, nachdem Kocian-Falkenbach verteidigte und Sebastian Gevert zum 24:21 vollstreckte.

„Viele guten Sachen“

„Danach haben wir viele gute Sachen gemacht“, lobte Murczkiewicz sein Team für die Leistung im vierten Satz. Starke Aufschläge, starker Block, sichere Annahme und ein kompromissloser Angriff auf Dürener Seite waren zu viel für Lüneburg. Düren war auf 15:8 enteilt. Der Trainer wechselte dreimal, um seinen jungen Spielern einige Minuten Einsatz in der Gellersen-Halle zu ermöglichen. Mit den Wechseln entstand ein leichter Bruch im Spiel der SWD powervolleys und Lüneburg investierte noch einmal alles. Jetzt wackelte Düren auch in der Annahme der SVG-Aufschläge. Der Vorsprung schrumpfte schnell, die Gäste waren beim 22:21 nur einen Punkt entfernt. „Ich würde diese Entscheidung wieder so treffen. Es ist wichtig, dass die jungen Spieler Erfahrungen in solchen Situationen sammeln“, sagte Murczkiewicz. Er wechselte anschließend zurück, brachte die Routiniers wieder auf das Feld. Danach punktete die SVG nicht mehr. Zuerst unterlief den Gastgebern ein Aufstellungsfehler, dann machte der starke Marcin Ernastowicz mit einem erfolgreichen Gegenangriff den Deckel auf die Partie.
Weiter geht es für Düren am Sonntag ab 16 Uhr. Dann soll beim Zweitligisten Moerser SC der Sprung in das Viertelfinale um den DVV-Pokal gelingen.

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