Der zweite Neuzugang

Das neue Team der SWD powervolleys Düren nimmt weiter Gestalt an. Mit dem zweiten Neuzugang Filip John umfasst der Kader für die Saison 2021/22 jetzt neun Spieler. John ist 19 Jahre alt, 2,04 Meter groß und konkurriert künftig mit Sebastian Gevert um die Position des Diagonalangreifers.

Der Zweite Jugend-Europameister für Düren: Auf Erik Röhrs (rechts) folgt Filip John. Foto: powervolleys

Wie der erste Neuzugang Erik Röhrs ist John Junioren-Nationalspieler und hat das erste Jahr in der Bundesliga hinter sich im Trikot des Nachwuchsprojekts VC Olympia Berlin. Wie Röhrs wurde er 2018 mit dem deutschen Auswahl Jugend-Europameister. Wie Röhrs wechselte John für die Playoffs zu einem anderen Verein. In seinem Fall waren das Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee. Im Viertelfinale gegen die Berlin Recycling Volleys machte der Rechtshänder dem Favoriten das Leben mit seinen Aufschlägen und Angriffen auffällig schwer. Jetzt also Düren.

Große Handlungshöhe

„Es ist äußert positiv, dass sich ein so talentierter Spieler für uns entschieden hat“, sagt Trainer Rafał Murczkiewicz über den Mann, der beim VCO die meisten Auszeichnungen als wertvollster Spieler seines Teams gesammelt hat. „Filip passt gut in unser Team, weil sich seine Stärken gut mit denen von Sebastian ergänzen“, hat Murczkiewicz beobachtet. Während Gevert mit Wucht und schnellem Arm punktet, verfügt John über eine große Handlungshöhe und gilt als eines der großen deutschen Talente im Angriff. Oder um mit Johns Worten zu sprechen: „Ich bin ein schlaksiger Typ mit viel Sprungkraft und Schnellkraft.“

„Filip passt gut in unser Team, weil sich seine Stärken gut mit denen von Sebastian ergänzen.“
Rafał Murczkiewicz

Die spannende Halbfinalserie seines künftigen Team gegen Berlin hat er aufmerksam verfolgt. „Das war sehr knapp und sehr schade. Düren hätte den Sprung ins Finale verdient gehabt. Wenn ich sehe, wie die Mannschaft spielt, dann freue ich mich um so mehr, im kommenden Jahr dazuzugehören.“ Für sich persönlich habe er die Entscheidung für die SWD powervolleys aber schon deutlich vor dem Halbfinale gefällt. „Düren war für mich schon ziemlich früh eine große Option. Und ich war froh, dass sie sich auch recht früh bei mir gemeldet haben.“ Trotz anderer spannender Angebote hat sich der 19-Jährige für Düren entschieden.

Alt und Jung

Das habe viel mit der Art zu tun, wie sein künftiges Team aufgebaut ist. „Es gibt für jede Position junge und sehr erfahrene Spieler. Das ist eine gute Situation, in der ich viel lernen kann“, sagt der Neuzugang. Beeindruckt zeigte er sich vor allem von Geverts Leistung im Halbfinale. „Das war eine krasse Vorstellung. Für mich bedeutet das harte Konkurrenz. Aber darauf freue ich mich.“ Zumal er bemerkt habe, dass Murczkiewicz den jungen Spielern viele Chancen gibt. Das hätten ihm Ivan Batanov und Eric Burggräf bestätigt, die vor zwei Jahren vom VC Olympia zu den SWD powervolleys gewechselt waren.

 

Filip John kommt mit dem Ehrgeiz nach Düren, sich in seiner ersten Station als Profi weiterzuentwickeln. „Physisch habe ich da noch viel vor mir. Ich muss meinen Körper so weit bringen, dass er mit meiner Sprungkraft klar kommt. Was Volleyball angeht – da kann ich noch an allem arbeiten.“ Mit Murczkiewicz und den erfahrenen Mitspielern in seinem Team will Filip John die nächsten Fortschritte angehen.

 

Das Team für die neue Saison: Rafał Murczkiewicz (Trainer), Marcin Ernastowicz, Tobias Brand, Erik Röhrs (alle Außenangriff), Ivan Batanov (Libero), Michael Andrei, Tim Broshog (alle Mittelblock), Eric Burggräf (Zuspiel), Sebastian Gevert, Filip John (Diagonal).