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Mit dem Block das Comeback erzwungen

11. Januar 2025

Harte Arbeit, die sich gelohnt hat: Düren mit Siebe Korenblek, Gregor Pernuš und Matthew Neaves gewinnt nach 0:2-Rückstand. Foto: Elisabeth Kloth

Schwach gestartet, überzeugend zurückgekommen: In der Volleyball Bundesliga gewinnen die SWD powervolleys Düren das enorm wichtige Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten Helios Grizzyls mit 3:2. Beim 19:22, 22:25, 25:20, 25:21, 15:11 kommt Düren nach 0:2-Satzrückstand zurück und verteidigt Platz sechs gegen Grizzlys, die Siebter bleiben. Vor allem im Block überzeugt Düren und packt in diesem Element 18-mal zu, 11-mal mehr als der Gegner. So kann das Team von Trainer Christophe Achten eine Partie drehen, in der es in den ersten beiden Sätzen vor allem in Aufschlag und Annahme nicht überzeugen konnte.

Am Anfang von den Grizzlys überrumpelt

„Einen solchen Sieg haben wir gebraucht“, sagte Christophe Achten nach dem Spiel. Giesen war aufgrund von zwei Neuverpflichtungen aus Dürener Sicht schwer ausrechenbar. „Davon haben wir uns am Anfang überrumpeln lassen. Wir sind apathisch und ohne die nötige Aggressivität ins Spiel gestartet. Das ist nicht unsere Art zu spielen, so gewinnen wir nicht. Aber wir konnten uns das im Verlauf des Spiels erarbeiten, und zwar mit einer guten Leistung als Mannschaft. Das war wichtig.“

Schwacher Aufschlag

Satz eins ist schnell verloren und erklärt: Bis zur Satzmitte punkten die Grizzlys sechs Mal mit dem Aufschlag und sind entsprechend enteilt auf 13:7. Dürens Spielaufbau schwankt entsprechend stark und im Aufschlag kann das Team keinen Druck auf den Gegner ausüben. Den Sechs-Punkte-Vorsprung spielen die Grizzlys bis zum Ende durch.
Genau so geht es weiter: Giesen richtet Schaden mit seinem Aufschlag an, Düren bleibt auf der Stelle stehen und kassiert das 1:4 mit einem Giesener Gegenangriff. Mit dem einzigen Element, das schon in Satz eins funktioniert hat, gleicht Düren zum 4:4 aus: Der Block ist da. Siebe Korenblek räumt zur 8:6-Führung per Block den Giesener Schnellangriff ab, danach schlägt Giesen allerdings wieder mit dem Aufschlag zu und führt 10:9. Blocken kann Giesen auch, und zwar zum 12:10 und zum 13:10 für die Niedersachsen. Die schwarze Serie für Düren geht weiter, Giesen zieht auf 15:10 weg. Zwar arbeitet sich Düren auf 16:18 heran, weil Matthew Neaves einen Gegenangriff verwandelt. Aber auch in diesem Element sind die Grizzlys besser, wie sie beim 20:16 beweisen. Mehr als einen Punkt können die Dürener nicht mehr wegknabbern. Eine Chance, auf 22:23 zu verkürzen, lassen sie mit einem verzogenen Angriff liegen. So verlieren sie den Satz 22:25.

Matthew Neaves ist zur Stelle

In der Folge stabilisiert sich das Dürener Spiel, mittlerweile mit Gregor Pernuš in der Regiezentrale. Der Aufschlagdruck der Gäste, der bisher zu gering war, nimmt zu. Gleichzeitig lassen die Grizzlys nach. Bis zur Mitte des Satzes wechselt die Führung häufig, dann serviert Robin Baghdady ein Ass, danach blockt François Huetz zum 14:12. Giesen kommt zurück, gleicht nach einer Dürener Nachlässigkeit zum 17:17 aus. Im Satzfinale ist es Düren, das den Aufschlag in Person von Matthew Neaves findet. Der Kanadier macht viel Druck. Gregor Pernuš blockt zum 21:19. Es folgen ein Ass und ein Gegenangriff von Matthew Neaves zum vorentscheidenden 23:19.

Spektakulärer Block

Jetzt läuft das Spiel der SWD powervolleys besser. Den ersten Zwischenspurt befeuert Siebe Korenblek, der zwei Gegenangriffe zum 9:6 verwandelt. Robin Baghdady hat zum 14:10 ein trickreiches Ass im Ärmel, Siebe Korenblek blockt spektakulär zum 16:11. Sicher ist die Führung nicht, nach einem Dürener Angriffsfehler und zwei wuchtigen Grizzlys-Aufschlägen steht es nur noch 19:18. François Huetz bremst die Giesener Aufholjagd mit einem Ass zum 23:20, Siebe Korenblek macht den Deckel drauf mit seinem nächsten Block.
In den Tiebreak startet Düren mit dominantem Aufschlagspiel. Asse von Siebe Korenblek und Matthew Neaves bedeuten das 5:2, der Kanadier langt danach im Gegenangriff zum 6:2. Die Grizzlys verkürzen mit dem Mut der Verzweiflung mit zwei Gegenangriffen auf 6:7. Der Dürener Block, das herausragende Element in dieser Partie, packt jetzt zweimal zu: zum 12:9 und zum vorentscheidenden 14:10 in Person von Robin Baghdady.

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