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Vorerst kein Dauerkartenverkauf

23. Juli 2021

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren hat sich vorerst dagegen entschieden, Dauerkarten für die kommende Saison anzubieten. Der Grund dafür steht im Zusammenhang mit dem Coronavirus. „Wir können aktuell immer noch nicht verlässlich absehen, wie sich die Situation entwickelt. Wir wissen nicht, ob und wie viele Zuschauer bei unseren Heimspielen zugelassen werden“, sagt Benjamin Kaulen, Geschäftsführer der SWD powervolleys. „Wir haben viele Anfragen von Fans, die wieder eine Dauerkarte bestellen wollen. Im Moment können wir aber nur um Verständnis dafür bitten, dass das nicht möglich ist.“

Neuer Spielmodus in der Bundesliga

Der neue Spielplan unterscheidet sich von den Jahren zuvor. Statt wie sonst üblich in der zweiten Oktoberhälfte beginnt die Saison diesmal schon in der ersten Woche, und zwar am 6. Oktober mit einem Heimspiel gegen die WWK Volleys Herrsching. Der frühe Saisonbeginn hängt mit dem neuen Spielmodus der Männer-Bundesliga zusammen. Bekanntlich ist die Liga nach dem bedauerlichen Rückzug der Bisons Bühl auf neun Teams geschrumpft. „Es war uns ein Anliegen, dass die Zahl der Spiele trotzdem nicht weniger wird“, berichtet Gesellschafter Erich Peterhoff aus der Versammlung der Bundesliga. Deswegen wird nach der Hauptrunde mit Hin- und Rückspiel eine Zwischenrunde mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Für die Zwischenrunde wird die Liga geteilt: Die Teams auf Platz eins bis vier spielen untereinander um die besten Plätze für die Playoffs. Die Teams von Platz fünf bis neun tun selbiges. Im Anschluss an die Zwischenrunde folgen in gewohnter Form die Playoffs im Viertelfinal-Modus Eins gegen Acht, Zwei gegen Sieben ect.. „Dieser Modus ermöglicht allen Teams, genügend Heimspiele zu haben. In der Zwischenrunde gibt es zusätzliche spannende Spiele auf Augenhöhe, in denen es schon vor den Playoffs um viel geht“, sagt Peterhoff.

Drei Heimspiele am Stück

Der Saisonstart der SWD powervolleys ist in diesem Zusammenhang ein besonderer. Düren tritt nämlich zunächst dreimal in Folge zu Hause an, nach Herrsching folgen Duelle gegen die Netzhoppers (10. Oktober) und den TSV Unterhaching (12. Oktober). „Wir haben uns darauf eingelassen, das Heimrecht mit den Herrschingern zu tauschen“, erklärt Peterhoff. So haben die Herrschinger die Möglichkeit, für das Rückspiel gegen Düren am 21. November in den größeren Audi Dome auszuweichen, in dem sonst die Basketballer von Bayern München spielen. „Von diesem Tausch erhoffen wir uns eine höhere Aufmerksamkeit für unsere Sportart“, sagt Erich Peterhoff. Hier wird deutlich, dass alle Verantwortlichen in der Bundesliga darauf hoffen, dass die Spiele in der kommenden Saison wieder mit Fans in den Hallen ausgetragen werden dürfen.

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