Ein international erfahrener Regisseur aus Estland

Robert Viiber übernimmt die Regie im Dürener Spiel. Der estnische Nationalspielr wechselt aus Narbonne (FRankreich) nach Düren. Foto: JMCornu Original Photography

Der Volleyball-Bundesligist SWD powervolleys Düren besetzt eine Schlüsselposition neu: Robert Viiber übernimmt in der kommenden Saison das Zuspiel. Der Neuzugang ist 29 Jahre alt, misst für seine Position außergewöhnliche 2,04 Meter und ist seit vielen Jahren die Nummer eins der estnischen Nationalmannschaft.
„Ich freue mich sehr, dass der Schritt nach Düren geklappt hat“, sagt der Este, der mehrere Gründe für seine Entscheidung zugunsten der SWD powervolleys nennt. „Ich habe einen zuverlässigen Standort gesucht, an dem sich meine zwei Kinder, meine Frau und ich wohlfühlen und an dem ich gleichzeitig auf höchstem Niveau arbeiten kann“, erklärt der international erfahrene Regisseur. Ein weiterer wichtiger Faktor war der bereits seit längerer Zeit bestehende Kontakt zu Trainer Christophe Achten. „Wir wollen schon seit einigen Jahren zusammenarbeiten. Ich bin froh, dass das jetzt klappt.“

„Ein echter Anführer“

In der vergangenen Saison verteilte Robert Viiber in Narbonne (Frankreich) die Bälle im Angriffsspiel. Davor war er in Innsbruck tätig. Dort spielte er bereits mit Kyle Paulson zusammen, der im Sommer 2025 nach Düren gewechselt war und seinen Vertrag unlängst verlängert hat. „Robert ist ein echter Anführer auf dem Feld und ansonsten ein sehr angenehmer Mensch“, berichtet der ehemalige und zukünftige Mitspieler. Auch die Rückmeldungen von Kyle Paulson über das gleichermaßen professionelle wie familiäre Umfeld in Düren seien für den Neuzugang wichtig gewesen.

Die Fans begeistern

„Wir können uns auf einen Zuspieler freuen, der über ein sehr gutes Passspiel verfügt – vor allem über Kopf auf die wichtige Diagonalposition. Robert ist zudem stark im Block und im Aufschlag und bringt viel Erfahrung mit“, ordnet Christophe Achten ein. Neben Frankreich und Österreich hat der Este in Rumänien, Italien, Portugal und Tschechien gespielt. Jetzt will er mit seiner Familie in Düren ankommen und weiter an sich arbeiten.
„Ich habe meine Stärken, aber ich möchte mich trotzdem in jedem Bereich verbessern. Ich bin 29 Jahre alt. Im internationalen Volleyball gilt Anfang/Mitte 30 als das beste Alter für Zuspieler“, schildert Robert Viiber sein persönliches Ziel.
Mit seinem neuen Team möchte der Zuspieler möglichst viele Spiele gewinnen und die Fans begeistern. Außerdem will er im Europapokal gegen internationale Spitzenteams zeigen, wie stark Düren und die Volleyball Bundesliga sind.