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Hart verdientes 3:2 gegen die Netzhoppers

29. November 2020

In der Volleyball Bundesliga bleiben die SWD powervolleys Düren zu Hause ungeschlagen. In einem intensiven Kampf bezwingen sie die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee mit 3:2. 16:25, 25:16, 19:25, 25:22, 15:13 lauteten die Satzergebnisse. Düren steht nach dem fünften Sieg in Folge auf Platz vier.

Jubel über einen verdienten Sieg nach einem harten Kampf: die SWD powervolleys Düren. Foto: powervolleys

Die Netzhoppers setzten Düren vor allem mit enorm druckvollen Aufschlägen zu und gewannen so die Sätze eins und drei deutlich. Die SWD powervolleys hielten mit der Tiefe ihres Kaders dagegen. Trainer Rafał Murczkiewicz wechselte im Verlauf der Partie viel. „Jeder Spieler, der auf das Feld gekommen ist, hatte an einen Anteil an diesem hart erkämpften Sieg. An solchen Spielen wachsen wir als Mannschaft.“

Burggräf und Batanov von Beginn an

Murczkiewicz schickte zu Beginn eine junge Formation auf das Feld, unter anderen startete Eric Burggräf erstmals in dieser Saison als Zuspieler, zudem lief Ivan Batanov als Libero auf. In Satz eins stand Düren ziemlich auf verlorenem Posten, weil die Gäste mit knallharten Aufschlägen beeindruckten. Vor allem Zuspieler Byron Keturakis und der Ex-Dürener Karli Allik schickten Bälle über das Netz, die Dürens Spielaufbau entweder lähmten oder komplett zerstörten. Zudem erzielten der nächste Ex-Dürener Dirk Westphal und Johannes Mönnich viel Wirkung mit ihren Aufschlägen.

Allik machte Düren am Ende mit einer starken Serie von der Aufschlagserie den Garaus. In Satz drei konnten die Brandenburger das wiederholen, erneut waren es Keturakis und Allik, die Punkte in Serie für ihr Team möglich machten. Erneut Allik entschied den Durchgang fast im Alleingang. „Das muss man anerkennen. Die Netzhoppers sind in dieser Saison in Annahme und Aufschlag richtig stark“, sagte Dürens Routinier Björn Andrae über sein Ex-Team.

„Wir sind da vor allem Dank unserer jungen Spieler zurückgekommen, nachdem die Netzhoppers uns zuvor dominiert hatten.“
Trainer Rafał Murczkiewicz

Satz zwei war eine andere Geschichte. Angeführt von Burggräf schlugen sich die SWD powervolleys zurück. Ein Block von Tobias Brand und ein geschickter Ball, mit dem Burggräf den gegnerischen Block ausnutzte, brachten Düren mit 18:14 in Führung. Zum Schluss waren es starke Burggräf-Aufschläge, die Düren vorentscheidend auf 24:15 davonziehen ließen. „Wir sind da vor allem Dank unserer jungen Spieler zurückgekommen, nachdem die Netzhoppers uns zuvor dominiert hatten“, lobte Murczkiewicz. Nach dem dritten Satz wechselte der Trainer trotzdem durch, mittlerweile waren Lucas VanBerkel, Blair Bann, Marcin Ernastowicz und Tomáš Kocian-Falkenbach auf dem Feld und sie bewirkten viel. Dürens Annahme stand sicherer gegen die Netzhoppers-Aufschläge, die Abwehr erarbeitete sich Chancen zum Gegenangriff. Den entscheidenden Punkt, der den Tibreak wahrscheinlicher machte, war ein starker Gegenangriff von Andrae zum 22:19.

VanBerkels Block

Der Entscheidungssatz blieb bis zum Schluss spannend. Eine frühe 3:0-Führung der Dürener egalisierten die Netzhoppers. Eranstowicz, Andrae und Gevert punkteten auch aus schweren Situationen zuverlässig. „Am Ende des Spiels ist es uns immer besser gelungen, die Aufschläge der Netzhoppers besser zu kontrollieren“, sagte Andrae. Den am Ende vorentscheidenden Punkt markierte VanBerkel mit einem Block zum 11:9. Den Vorsprung brachte Düren über die Ziellinie mit einem erfolgreichen Angriff von Björn Andrae beim zweiten Matchball.

„Das hat schon was zu bedeuten, dass wir gegen einen so stark aufschlagenden Gegner zweimal zurückgekommen sind und am Ende gewonnen haben“, analysierte Andrae. „Das war ein packendes und intensives Spiel.“

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